Selbst mit 100 Jahren denkt Sehr-Altmeister Mel Brooks scheinbar nicht ans Aufhören. Während er als Produzent die Fertigstellung des lange von Fans herbeigesehnten Sequels zu Spaceballs überwacht, haben sich Capelight Pictures dem kultigen Erstling angenommen und bringen den Film erstmals als 4K UHD und Blu-Ray Remastered in den deutschsprachigen Raum. Wir haben für euch auf wahnsinnige Geschwindigkeit geschaltet und die Neuauflage intensiv gesichtet.


Vertrieb: Amazon MGM im Vertrieb von Capelight Pictures
Erstveröffentlichung: 1987





Spaceballs: Der Film
Weil der skrupellose Präsident Skroop (Mel Brooks) mitsamt seinen Untertanen die natürlichen Ressourcen des Planeten Spaceball rücksichtslos ausgebeutet haben, wird dort langsam der Sauerstoff knapp. Und da man langfristig nicht nur Dosenluft inhalieren kann, will man nun dem friedlichen Nachbarplaneten Druidia seine Atmosphäre absaugen. Wäre da nur nicht dieser nervige Schutzschild um den Planeten, der dieses Vorhaben bisher verhindert hat. Kurzerhand sendet Skroop seinen finsteren Untertanen Lord Helmchen (Rick Moranis) an Bord des lächerlich überdimensionierten Kampfschiffes Spaceball Eins aus, um Prinzessin Vespa (Daphne Zuniga) zu kidnappen und damit ein Druckmittel gegen den Regenten von Druidia, König Roland, in der Hand zu haben.

Die kapriziöse Adelstochter steht unterdessen vor einem ganz anderen Problem: Da das Gesetz ihr lediglich die Vermählung mit einem Royal gestattet, bleibt ihr nichts anderes übrig, als die komplette Schnarchnase Prinz Valium zu ehelichen – seines Zeichens der letzte Blaublüter im Universum. Um diesem ungewollten Arrangement zu entkommen, türmt Vespa kurzerhand mit der königlichen Limousine und begleitet von ihrer treuen Dienerin, der Roboterdame Dottie Matrix, ins Weltall, wo Lord Helmchen bereits auf der Lauer liegt. In seiner Verzweiflung bittet König Roland den Abenteurer Lone Starr (Bill Pullman) um Hilfe. Der hat für Prinzessinnen zwar ebenso wenig übrig wie für die Spaceballs, steht aber hochverschuldet bei dem Gangster Pizza Mampf in der Kreide und braucht dringend Geld. Notgedrungen überredet ihn sein bester Freund und Co-Pilot Waldi (John Candy) – halb Mensch, halb Köter -, den Job anzunehmen.

Die Rettung gelingt zwar, dafür geht dem knausrig betankten Flugwohnmobil bei der anschließenden Flucht vor den Spaceballs der Sprit aus, was die bunt zusammengewürfelte Truppe zur Notlandung auf einem Wüstenmond zwingt. Die Tatsache, dass sich Lone Starr und Vespa so gar nicht grün sind und bei wirklich jeder Gelegenheit aneinander geraten, macht die ohnehin schon aussichtslose Situation nicht erträglicher. Zum Glück hat sich mitten im Nirgendwo die kleine Grünhaut Yoghurt (Mel Brooks) niedergelassen, die nicht nur ein gutes Händchen für Merchandise hat, sondern auch den Umgang mit dem Saft beherrscht – einer uralten, spirituellen Kraft. Und die muss Lone Starr schleunigst erlernen, wenn er gegen den anrückenden Lord Helmchen und seine Chaotentruppe bestehen will…
Spaceballs: Die Rezension
Ohne Mel Brooks hätten wir uns wahrscheinlich längst mit zig verschiedenen, hundsmiserablen Parodien auf Star Wars herumärgern müssen. Denn wenn man es beim allerersten Mal gleich derart gut macht wie Spaceballs, nimmt man allen potenziellen Nachahmern damit langfristig den Wind aus den Segeln. Nicht vorstellbar, was uns erwartet hätte, wenn sich das berühmt-berüchtigte Parodistengespann Friedberg und Setzer dem Stoff angenommen hätte. Aber selbst damals war es durchaus riskant, eine Reihe aufs Korn zu nehmen, die das Kino eines ganzen Jahrzehnts auf globaler Ebene derart geprägt und dominiert hat, wie es George Lucas’ legendäre erste Trilogie getan hat.

Und wenngleich die Handlung ähnlich wie in Lucas’ Epos selbst im Kern zu vernachlässigen ist, gelang es Brooks, die Stellschrauben an den richtigen Punkten anzusetzen. Vor allem die omnipräsente Zurschaustellung von Merchandising, die selbst vor Klopapier nicht Halt macht, ringt einem heute noch Lacher um Lacher ab. Gleichzeitig steckt darin auch ein bitteres Körnchen Realität, denn wer sich an den späteren Launch von Star Wars – Episode 1 zurückerinnert, wo selbst Zahnpastatuben mit dem Konterfeit von Jar-Jar Binks (Oh, Elend!) bedruckt worden sind, wird so manche Parallele zwischen Parodie und Wirklichkeit erkennen. Gleichzeitig besticht der Film durch einen zeitlosen Wort- und Dialogwitz, von dem in der – wie es damals typisch war – doch recht freien deutschen Synchronfassung zwar viele Elemente verloren gegangen sind, am Ende aber immer noch genug übriggeblieben ist, um auch das hiesige Publikum hervorragend zu unterhalten.

Klare Highlights des Films ausfindig zu machen, gestaltet sich als äußerst schwierig, weil es einfach so viele gibt. Ganz oben an muss man natürlich Rick Moranis erwähnen, der in seiner Paraderolle als Lord Helmchen wirklich jede Szene stiehlt, in der er zu sehen ist. Dessen stetiger Kampf mit den eigenen Minderwertigkeitskomplexen, kombiniert mit einer völligen Inkompetenz wenn es um das Miteinander mit seinem Personal geht, sind einfach unfassbar komisch. Gleiches gilt für die Interaktion mit dem unterwürfigen Colonel Sandfurz und nicht zuletzt ist man ja auch laufend von einer Bande Arschlöchern umgeben – Tyrann zu sein, ist eben nicht leicht! Aber auch der Rest der bis in die letzte Nebenrolle sorgfältig ausgewählten Besetzung wartet mit unfassbarer Spielfreude auf und trägt den Film beinahe schon wie ein Ensemble im Alleingang auf ihren Schultern. Gleichzeitig erinnert uns der Film regelmäßig daran, was für ein Talent wir mit dem 1994 viel zu früh verstorbenen John Candy verloren haben.

Die handgemachten Tricks können es zwar nicht mit denen der Vorlage aufnehmen, trotzdem spürt man in jedem Moment die Liebe, die in jede einzelne Miniatur und jedes Kostüm eingeflossen ist. Und der von John Morris beigesteuerte Score schafft es, trotz zahlreicher Anspielungen auf John Williams’ gefeierte Originalmusik regelmäßig, eigene Aspekte zu setzen. Die hohe Kunst einer gelungenen Parodie liegt darin, nicht einfach nur zu kopieren, sondern auf Basis der Vorlage etwas ganz und gar eigenständiges zu erschaffen, während man gleichzeitig den Respekt davor wahrt. Dieses Kunststück ist Mel Brooks definitiv gelungen. Spaceballs ist jiddischer Humor in Reinform (“Durchkämmt die Wüste!”), Verbeugung und Veralberung gleichermaßen. 96 Minuten bester Spaß, an dem Fans wie Verweigerer von Star Wars gleichermaßen ihre Freude haben – und das seit nunmehr schon fast vier Jahrzehnten.

Was ich an den Filmen von Mel Brooks außerdem so schätze ist, dass er die Intelligenz seines Publikums nie unterschätzt. Anders als heutzutage wird man nicht mit dem Brechstange auf jeden Kalauer hingewiesen. Ähnlich wie die wundervollen Comics eines Don Rosa erkennt man die vielen versteckten Witze im Hintergrund oft nur mit einem wachen und interessierten Auge. Selbst nach mehreren Sichtungen entdeckt man oft noch ein neues, bisher unbemerktes Detail, über das man schmunzeln kann. Spaceballs geht dabei sogar noch einen Schritt weiter, denn sämtliche Charaktere sind sich der Tatsache bewusst, dass sie Teil eines Films sind, was Raum für einige der besten Gags im Film öffnet und den Zuschauer immer wieder in das Geschehen einbezieht.

Das Ergebnis hat maßgeblichen Einfluss auf die Komödien der Neunziger Jahre und darüber hinaus gehabt. Ich möchte gar so weit gehen und sagen, dass Filme wie Die nackte Kanone ohne Spaceballs nie in ähnlich urkomischer Form realisiert worden wären. Selbst George Lucas soll sich vom Werk begeistert gezeigt haben und gab bereits nach dem Lesen des Drehbuches seinen Segen für das Projekt, unter der Bedingung, dass kein Merchandise zum Film verkauft werden darf. Verständlich, denn wer braucht schon Darth Vader, wenn er eine Lord-Helmchen-Actionfigur kriegen kann? Kurios, dass dadurch erst einige der besten Gags im Film entstanden sind. Bei Produktionskosten von damals nicht gerade preisgünstigen 24 Millionen Dollar gelang es dem Film, fast das Doppelte seiner Kosten wieder einzuspielen. Die seitdem erfolgten Auswertungen im Heimkino dürften noch ein ordentliches Schippchen draufgepackt haben. Und wenngleich die Idee einer Fortsetzung unter dem Titel “Spaceballs II: Auf der Suche nach mehr Geld” schon im Abspann des Erstlings eher scherzhaft angekündigt worden ist, haben Fans in aller Welt seitdem nicht aufgegeben, auf ein echtes Sequel zu hoffen.

Im kommenden Jahr soll es endlich soweit sein. Unter anderem Titel zwar (weil Mel Brooks laut eigener Aussage das Geld mittlerweile in seinem Keller gefunden hat), dafür aber unter Mitwirkung aller noch lebenden Darsteller des ersten Teils. Selbst Rick Moranis, der sich im Jahr 2001 aufgrund des Todes seiner Frau eigentlich aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hatte, wird erneut in seiner ikonischen Rolle zu sehen sein. Die Erwartungen sind riesig, fast unerfüllbar. Und trotzdem freue ich mich wie ein Schnitzel darauf, den Film zu sehen. Besser als Star Wars unter Disney wird es in jedem Fall…nicht, dass das schwer wäre. Bis es soweit ist, empfehle ich jedem, der nur eine Unze Sinn für Komik in sich trägt, sich Spaceballs anzusehen. Egal, ob zum allerersten, oder zum hundertsten Mal. Denn in diesem Saft liegt immer noch jede Menge Kraft.
Spaceballs: Das Bild
Gedreht wurde damals selbstverständlich komplett analog, nämlich auf 35mm-Material. Die Veröffentlichungsrechte lagen dabei immer bei MGM, mittlerweile Teil von Amazon. Unter deren Banner wurde 2009 dann auch die erste Blu-Ray veröffentlicht, also zu einer Zeit, in der das damals noch brandneue Format erst gute drei Jahre auf dem Buckel hatte und die Studios immer noch darum bemüht waren, einen richtigen Umgang damit zu finden. In dieser unrühmlichen Periode, wo regelmäßig tief in den Zauberkasten digitaler Nachbearbeitung gegriffen wurde, um vor allem älteren Filmen einen möglichst modernen, glatten Digitallook zu verpassen, erschien dann leider Gottes auch Spaceballs. Das Ergebnis ist nichts anderes als ein mittelschwerer Totalschaden, der allenfalls noch Friedrich Merz stolz machen würde (ihr habt das Spiel Deutschland gegen Paraguay ja sicher auch gesehen).
Und ähnlich wie unserer Regierung mangelt es der alten Blu-Ray durchgehend an Definition. Woher soll man die auch nehmen, wenn man sämtliche analoge Körnung rausgefiltert hat? Hinzu kommt, dass der grundlegende Transfer schon nicht der Beste gewesen ist, ein allenfalls mittelmäßiges Encoding rundet die Sache unschön an. Farblich sieht’s ebenfalls mau aus, im Gegenteil: Ein derart flaches Bild habe ich schon seit langer Zeit nicht mehr gesehen. Und wer dachte, der Weltall wäre tiefschwarz, wird hier ebenfalls eines Besseren belehrt. Keine Frage, ein Film wie dieser hat definitiv etwas besseres verdient. Und genau hier kommt zunächst wieder einmal das amerikanische Sammlerlabel Kino Lorber ins Spiel, die bereits 2021 einen brandneuen Transfer auf Basis des Originalnegativs durchführen ließen und dieses im Anschluss einem umfangreichen Remastering unterzogen haben.
Dieses wurde von Capelight Pictures nun lizensiert, wobei man sich jedoch nicht nur mit einer 4K UHD beschränkt, sondern gleich auch noch eine Blu-Ray Remastered erstellt hat. Und die ist der Erstveröffentlichung in High Definition mitsamt aller Nachproduktionen derart haushoch überlegen, dass sich die alte Scheibe allenfalls noch perfekt für Schießübungen eignet, wenn gerade einmal keine Wumpratten verfügbar sind. Was hier alleine in den ersten Minuten dank der ungefilterten wie unverfälschten Analogkörnung an Detailreichtum zutage tritt, ist wirklich atemberaubend. So erkennt man erst jetzt so richtig die Feinheiten am Außenrumpf der Spaceball Eins. Den nächsten Augenöffner gibt’s dann, wenn wir erstmals Bekanntschaft mit der Besatzung machen. Erst jetzt zeigen sich Texturen auf der Uniform von Colonel Sandfurz, die im Filterwahn der alten Blu-Ray komplett entfernt worden sind. Dazu gesellen sich lebendige Gesichter, die speziell in Nahaufnahmen sogar kleinere Fältchen erkennen lassen. Gleiches gilt für die vielen kleinen Beschriftungen auf den Apparaturen, die man bisher lediglich erahnen konnte.
Auch bei der Farbgebung hat sich einiges getan, denn wo bisher je nach Szene Gelb und Grün auf jeweils völlig unnatürliche Weise komplett dominiert haben, freut man sich jetzt über eine wunderbar ansehnliche Neutralität. Davon profitiert nicht nur die Umgebung, sondern auch die bisher arg kränklich anmutenden Darstellergesichter. Die Differenzierung ist hier ausnahmslos gut gelungen. Und erst die Leuchtkraft! Die alte Blu-Ray hinterließ einen extrem kraftlosen Eindruck, der nun der Vergangenheit angehört. Alleine das prächtige Gewand von König Roland leuchtet einem nun mit sattem Rot entgegen. Und wo im Kontrastbereich zuvor statt sattem Schwarz allenfalls milchiges Grau geboten wurde, möchte man im tiefschwarz abgebildeten Weltall jetzt mit Freuden versinken. Die Körnung bleibt dabei durchgehend unaufdringlich und stabil. In der Summe ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht, der selbst dann unverkennbar ist, wenn man nicht allzu genau hinschaut. Ankreiden muss man der Blu-Ray Remastered lediglich eine leichte Überstrahlungstendenz und spätestens, wenn die komplette Szene in gleißendes Rot getaucht wird, gerät das sonst wirklich gute Encoding sichtbar an seine Grenzen.
Ebenso gibt es ein paar softe Shots, die speziell dann auftreten, wenn eine hartkodierte Texteinblendung mit im Spiel ist. Darüber kann man jedoch nicht groß meckern, da die Filmherstellung zur damaligen Zeit einfach keine besseren Möglichkeiten kannte. Gleiches gilt für die gelegentlich wahrnehmbaren, objektivbedingten Randunschärfen. All das kann man mit gutem Gewissen in der Kategorie klassischen Charms verbuchen, darauf hinweisen möchte wir im Rahmen unserer Sorgfaltspflicht aber natürlich trotzdem. Und nun schauen wir uns natürlich noch die 4K UHD an. Die löst nativ auf und verfügt neben einem erweiterten Farbraum nach Rec.2020 auch über Support für HDR10. Im Angesicht einer derart guten Ausgangslage wie jener der Blu-Ray Remastered kitzelt die Scheibe wirklich das letzte bisschen Definition aus dem neuen Master heraus und intensiviert Farben und Kontraste nochmals. Das bessere Encoding händelt kritische Szenen souveräner, während Überstrahlungen erfolgreich beseitigt werden. In der Summe ein schönes Upgrade, welches nicht nur für Enthusiasten interessant sein dürfte, gerade weil die Implementierung von HDR10 nochmal richtig was reißt.
Spaceballs: Der Ton
Und ja, so schlecht, wie die alte Blu-Ray aussieht, klingt sie auch. Was das angeht, ist MGM leider Wiederholungstäter, gerade mit Blick auf die Katalogveröffentlichungen. Was hier in Form einer komprimierten DTS-Tonspur für die deutsche Synchronfassung angeboten wird, klingt permanent so, als würde man sie durch eine dicke, unsichtbare Wand hören. Kraftlose, blecherne Dialoge…kaum wahrnehmbare Räumlichkeit…und ein Subwoofer, der gefühlt nie aus dem Dauertiefschlaf zu erwachen scheint. Ganz ehrlich: Jede halbwegs vernünftig abgemischte VHS-Konserve klingt besser. Zum Glück ist das auch unseren Freunden bei Capelight Pictures aufgefallen, welche die deutsche Tonspur auf Basis einer alternativen Quelle komplett neu abgemischt haben. Das Ergebnis ist eine verlustfreie Masterspur, die mit der bisherigen Spur ähnlich brutal den Boden aufwischt, wie es das neue Master beim Bild tut.

Einen Vorgeschmack darauf gibt’s bereits zur Eröffnung, denn derart räumlich und dynamisch hat das Leitmotiv von John Morris wahrscheinlich nicht einmal im Kino geklungen. Wenn dann direkt darauf die Spaceball Eins langsam (!) durch das Bild driftet, liefert der Subwoofer dazu herrlich kräftigen Druck. Klar verständliche Dialoge ohne metallenen Einschlag, immer wieder gut platzierte und sauber wahrnehmbare Aktivität…wirklich, was Capelight hier zusammengemischt haben, ist einfach nur famos! Kleinere Alterserscheinungen bleiben natürlich erhalten, das lässt sich gar nicht vermeiden und am Ende müssen Bild und Ton ja auch irgendwie zusammenpassen. Aber hier hat man auf Basis des zur Verfügung stehenden Materials wirklich rausgeholt, was geht – und das ist in der Summe einiges! Damit überragt die neue Abmischung sogar die englische Originalspur, die verglichen mit der alten deutschen Fassung wesentlich hochwertiger klang, dafür aber ebenfalls kaum Räumlichkeit offerieren konnte. Ein klarer Zugewinn, für den alleine sich das Upgrade bereits lohnt.
Spaceballs: Die Extras
Sammlern steht eine schwierige Entscheidung bevor, denn die 4K UHD von Spaceballs erscheint nicht nur in einem schicken Steelbook, sondern steht alternativ auch als Mediabook zur Verfügung – jeweils für schmackhafte 39,99€, da verlangen andere Anbieter deutlich mehr. Beide Veröffentlichungen zeichnen sich nicht nur durch eine qualitativ gewohnt hochwertige Verarbeitung aus und lassen sich rückstandslos von jedweder Umverpackung befreien, auch im Inneren verbirgt sich einiges! Angefangen mit dem etwas über vierzig Seiten starken Booklet inklusive Auszügen aus Mel Brooks’ überaus lesenswerter Biographie und vielen interessanten Hintergründen zur Produktion.

Alle übrigen Extras wurden auf eine eigene Blu-Ray ausgelagert. Und die sind passend zum Film dann auch etwas einzigartig. Denn hier findet ihr das komplette Werk mit deutschen Lauftexten, gleichzeitig könnt ihr das Spektakel auch in wahnsinniger Geschwindigkeit abspielen, als Gimmick ist das in jedem Fall eine nette Idee. Wer mehr über die Herstellung erfahren will, bekommt dafür wahlweise ein Making of sowie eine schöne Retrospektive. Außerdem enthalten sind Interviews mit Mel Brooks’ und Co-Autor Thomas Meehan, dazu gibt’s mehrere Gallerien, verpatzte Szenen und alles, was man aus der Marketingkiste noch finden konnte. Insgesamt also ein hübsch geschnürtes Bündel.

“Es gibt ganz wenige Komödien und noch weniger Parodien, die wirklich für die Ewigkeit gemacht worden sind. Spaceballs zählt in meinen Augen absolut dazu. Mel Brooks’ Verballhornung von Star Wars und anderen Filmen der goldenen Sci-Fi-Ära macht auch nach bald vierzig Jahren noch so viel Spaß wie am ersten Tag. Nicht alle Tricks sind gut gealtert, ein paar Kalauer wollen nicht mehr so recht zünden, am Unterhaltungswert ändert das allerdings nichts. 4K UHD und Blu-Ray Remastered sind perfekt dazu geeignet, die Wartezeit bis zum Sequel im nächsten Jahr zu überbrücken, denn sowohl Bild und Ton sind dem der alten Blu-Ray um Welten überlegen. Dazu gibt’s tolle Extras und eine schmucke Aufmachung. Sammlerherz, was willst du mehr?”

Quelle Bildmaterial: ©Amazon MGM | Capelight Pictures. All rights reserved.
Entsprechende Testexemplare sind uns freundlicherweise von Capelight Pictures zur Verfügung gestellt worden.
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