Review | 4K UHD | Eraser

Schwere Geschütze

Unter den zahllosen Actionfilmen, die Arnold Schwarzenegger seit den frühen Achtzigern gedreht hat, zählt der 1996 veröffentlichte Eraser zu den letzten guten. Der durchaus prominent besetzte Reißer macht trotz hanebüchener Story und nicht ganz so gut gealterter Effekte auch heute noch eine Menge Spaß. Zum 30. Geburtstag beschenken uns Warner Bros. nun mit einer frischen 4K UHD. Als Fans des Films war für uns völlig klar: Die müssen wir uns ansehen. Haben wir natürlich auch. 

Vertrieb: Warner Bros. Home Entertainment

Erstveröffentlichung: 1996

Veröffentlichungstermin: 18. Juni 2026

Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Vanessa Williams, James Caan, James Coburn und andere

Format: 4K UHD (Blu-Ray und DVD bereits erhältlich)

Preis: ab 34,99€*

Altersfreigabe: Ab 16 Jahren

IMDB | Metacritic




Der Film

Haben Sie zufällig ein Schwerverbrechen beobachtet und waren dumm genug, die Polizei zu rufen? Sitzt Ihnen die Mafia im Nacken, weil Sie auf Kronzeuge gemacht haben? Dann brauchen Sie John Kruger (Arnold Schwarzenegger)! Der für eine streng geheime Bundesbehörde tätige U.S. Marshal ist Spezialist, wenn es darum geht, jemanden nicht einfach nur untertauchen, sondern gänzlich vom Erdboden verschwinden zu lassen – und zwar so, dass garantiert niemand mehr auf die Idee kommt, nach Ihnen zu suchen. Als Lee Cullen (Vanessa Williams) aufdeckt, dass ihr Arbeitgeber – der milliardenschwere Rüstungskonzern Cyrez – die Prototypen einer von der Regierung in Auftrag gegebenen Railgun im Handformat klammheimlich an Terroristen verscherbelt, gerät die junge Angestellte prompt ins Visier der mächtigen Hintermänner, die Verbindungen bis in höchste Staatsämter haben und keinesfalls zulassen können, dass sie mit ihrer Aussage vor Gericht geht. 

Lee kommt einer internationalen Verschwörung auf die Schliche. Jetzt soll sich Marshal John Kruger um ihren Schutz kümmern. | 4K UHD

Blöd nur, dass die für den Fall zuständigen Beamten Lee vorher nicht über die Konsequenzen ihrer Mitarbeit aufgeklärt haben. Die denkt nämlich gar nicht daran, ihr bisheriges Leben aufzugeben und fährt im Anschluss an die hochriskante Maulwurfsaktion in der Firmenzentrale seelenruhig nach Hause – zusammen mit einer heimlich angefertigten Sicherheitskopie des Beweismaterials. Keine gute Idee, denn dort wartet bereits ein schwerbewaffnetes Killerkommando darauf, die unliebsame Zeugin aus dem Weg zu räumen. Nur durch das Eingreifen von Kruger kann in letzter Sekunde Schlimmeres verhindert werden. Versehen mit neuem Namen und einer schicken Kreditkarte soll Lee nun in New York City auf den Beginn des Prozesses warten. Gleichzeitig sorgt ein Verräter in den Reihen des Zeugenschutzes dafür, dass immer mehr Klienten auffliegen und getötet werden. Zusammen mit seinem Freund und Mentor DeGuerin (James Caan) macht sich Kruger alarmiert auf den Weg, um Lee vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren. 

DeGuerin will die unliebsame Zeugin um jeden Preis unter die Erde bringen. | 4K UHD

Gerade rechtzeitig erkennt er, dass DeGuerin selbst für die Bösewichte arbeitet und bis zum Hals in den illegalen Waffendeals drinhängt. Nach einem halsbrecherischen Gefecht hoch über den Wolken steht John plötzlich selbst als Verräter da und wird von seinen eigenen Leuten gejagt. Um seine Unschuld beweisen zu können, benötigt er jedoch die entschlüsselten Daten auf Lees Sicherheitskopie – und die lässt sich nur am Hauptterminal von Cyrez auslesen. Gemeinsam wagen die beiden das Unmögliche und arbeiten einen raffinierten Plan aus, bei dem auch Ex-Mafiosi Johnny (Robert Pastorelli) tatkräftig mitwirken soll. Den brauchen sie auch, denn DeGuerin hat vor Ort eine ganze Armee zusammengezogen, um die hartnäckigen Überlebenskünstler endgültig aus dem Weg zu räumen…

Die Rezension

Kurz vor Beginn des neuen Jahrtausends wähnte sich die Menschheit zeitweise auf dem Zenit technischer Möglichkeiten und selbst einfache Kaugummis hatten in Sachen Aufmachung und Werbung irgendwas futuristisches an sich. In Hollywood folgte man diesem Zeitgeist bereits seit den frühen Neunzigern. Spätestens der sensationelle Erfolg von Terminator 2: Tag der Abrechnung läutete eine neue Ära des Actiongenres ein und Computertricks spielten bei der Herstellung neuer Filme eine immer größere Rolle. Blockbuster wie Jurassic Park, die wenige Jahre zuvor noch als unrealisierbar galten, lockten ein Millionenpublikum in die weltweiten Lichtspielhäuser. Dieser Trend zog sich weit bis ins neue Jahrtausend hinein. In diesem Kontext lässt sich Eraser fast schon als Frühwerk dieser cineastischen Epoche bezeichnen.

Röntgenblick, Nachtsicht und jede Menge Durchschlagskraft: Die Railgun-Prototypen haben einiges auf dem Kasten. | 4K UHD

Das primär von Walon Green und Tony Puryear verfasst Drehbuch hatte man zunächst Silvester Stallone angeboten, der die Story allerdings hanebüchen fand und (sehr zu unser aller positiven Überraschung) lieber in Cop Land mitwirkte. Unter Schwarzenegger kam es dann zu zahlreichen Änderungen – so zahlreich, dass man kaum noch genau weiß, wer da am Ende alles die Finger mit im Spiel hatte. Das ging sogar so weit, dass Szenen vorbereitet wurden, die am Ende überhaupt nicht gedreht worden sind. Erschwerend hinzu kam die Tatsache, dass Regisseur Chuck Russell sich über die gesamte Produktion permanent im Clinch mit dem Produzenten Arnold Kopelson befand. Nur durch die Vermittlung von Schwarzenegger, der sich längst den Ruf erarbeitet hatte, auch hinter den Kulissen als Macher aufzutreten, konnten die Arbeiten überhaupt zu einem guten Abschluss gebracht werden – auch wenn das Ganze am Ende wahrscheinlich deutlich mehr gekostet hat, als man ursprünglich veranschlagt hatte.

Das animierte Krokodil sieht nach dreißig Jahren immer noch unfreiwillig komisch aus. | 4K UHD

Dem fertigen Film sieht man seine zahlreichen Produktionsprobleme glücklicherweise nicht an. Im Gegenteil: Eraser macht selbst dreißig Jahre später auch dank gesunder Selbstironie immer noch einen Heidenspaß, wenn man dazu in der Lage ist, über die tatsächlich sehr sinnfreie und gleichzeitig auch völlig unrealistische Rahmenhandlung hinwegzusehen. Eine tragbare Railgun ist nämlich selbst heute noch Zukunftsmusik, auch wenn der Effekt im Film einfach nur klasse ist. Außerdem: Bei dem Pensum an fetten Explosionen und chilligen Sprüchen geht’s am Ende doch eh nur darum, den Kopf auszuschalten und das Spektakel zu genießen, wenngleich die Actionszenen stellenweise etwas willkürlich aneinandergereiht wirken und nicht jede davon gut gealtert ist. Letzteres ist ein grundlegendes Problem früher Computereffekte und stört den Genuss allenfalls minimal. Die passenden Bilder dazu liefert übrigens Adam Greenberg, der sein Talent bereits bei Terminator samt Fortsetzung zeigen durfte und auf persönlichen Wunsch von Schwarzenegger ins Boot geholt wurde. 

John und Lee müssen vor den anrückenden Söldnern unter Leitung von DeGuerin fliehen. | 4K UHD

Für die musikalische Seite zeigte sich Alan Silvestri verantwortlich, dessen Score in meinen Augen zu den unterbewerteten Beiträgen innerhalb seiner umfangreichen Vita zählt. Die Mischung aus elektrischen Gitarren und präzise eingesetztem Orchester untermalt sowohl leise wie auch lautere Momente exzellent, wobei die lauten natürlich überwiegen. Und die ehemalige Miss America Vanessa Williams mimt hier nicht nur überzeugend die weibliche Hauptrolle, sondern liefert auch noch einen gewohnt-kitschigen Song für den Abspann. Romantisch wird’s zwischen den beiden Darstellern allerdings nicht. Ein entsprechendes Ende wurde zwar gedreht, fand beim Testpublikum jedoch keinen Gefallen. James Caan tut, was er am besten kann, nämlich herrlich fies den eiskalten Macho raushängen lassen, während James Coburn als graue Eminenz im Hintergrund einfach zeitlos ist.

Die Hafenarbeitergewerkschaft ist gar nicht begeistert darüber, dass auf ihren Docks illegale Waffendeals steigen. | 4K UHD

Trotz einiger altbackener Effekte ist Eraser über die Jahrzehnte weitestgehend gut gealtert und hat immer noch viele Fans – mich übrigens inklusive. Damals war ich zarte acht Jahre alt und war begeistert über die Titelgeschichte im damaligen Jugendmagazin Limit. Den Film selbst habe ich dann Jahre später heimlich während einer späten Fernsehausstrahlung auf VHS aufgenommen. Da sind einfach viele Erinnerungen mit verbunden. Das viel später nachgereichte Reboot, welches komplett ohne Beteiligung von Schwarzenegger auskommen muss, kann man dagegen wie so oft getrost ignorieren. Das Original dagegen ist und bleibt einer der besseren Vertreter seines Genres und nicht zuletzt auch einer der letzten wirklich guten Filme mit Schwarzenegger auf dem Zenit seines Schaffens. 

Das Bild

Eraser wurde 1996 selbstredend noch ganz klassisch auf 35mm-Analogmaterial gedreht. Die erste Blu-Ray schlug bei uns im Jahr 2011 als Katalogtitel von Warner auf, also zu einer Zeit, in der das Medium endgültig in der erschwinglichen Massentauglichkeit angekommen war. Eine wahre Flut von Veröffentlichungen war die Folge, Quantität ging viel zu oft vor Qualität. Leider eben auch im Falle von Eraser, denn was das Label hier auf die Scheibe gepresst hat, kann man mit viel gutem Willen allenfalls als Definition der Mittelmäßigkeit bezeichnen. Kodiert im Format VC-1, hatte man sich nicht etwa die Mühe gemacht, ein neues Master anfertigen zu lassen, sondern einfach einen bereits bestehenden Transfer genutzt, der ursprünglich für die DVD-Veröffentlichung erstellt worden war. 

Kompressionsartefakte, miese Farben, kaum Schärfe...die Blu-Ray (Slider →) zeigt in fast jeder Szene, dass ihr Master aus der DVD-Ära stammt. Die 4K UHD (Slider ←) wischt damit komplett den Boden auf.

Das sieht man im Ergebnis durchgehend. Die Blu-Ray ist konsequent detailarm, es mangelt an Schärfe, während Farben kraftlos und flach rüberkommen. Neutralität ist praktisch nicht vorhanden und häufig liegt ein nebeliger Magentaschleier über dem Bild. Im Kontrastbereich sieht es kaum besser aus, vor allem die Schwarzanteile schneiden enttäuschend ab. In dunklen Szenen tendiert das Bild arg zum Versumpfen, während die analoge Körnung arg unter der niedrigen Auflösung des Ausgangsmaterials leidet, was im Ergebnis alles andere als schön aussieht. Gelegentliche Randunschärfen gibt es obendrauf, was aber eher auf den filmischen Herstellungsprozess zurückzuführen ist. In der Summe absolut kein Glanzstück, weshalb es umso überraschender ist, dass das Upgrade so lange auf sich warten ließ. Und genau das gibt es nun abermals aus dem Hause Warner, die Basis liefert eine taufrische Neuabtastung in 4K vom ursprünglichen Analogmaterial, welches unter direkter Aufsicht von Regisseur Chuck Russell entstanden ist. 

Die Blu-Ray (Slider →) hinterlässt masterbedingt einen extrem ausgewaschenen Eindruck und färbt neutrale Flächen rötlich ein. Die 4K UHD (Slider ←) liefert das filmischere, neutralere und vor allem detailliertere Bild.

Ausgestattet mit einem erweiterten Farbraum nach Rec.2020 sowie Support für HDR10 und Dolby Vision hat die Neuauflage sämtliche Extras an Bord, die das Herz eines Heimkinoenthusiasten zuverlässig höherschlagen lassen. Und das klingt nicht nur auf dem Papier gut, sondern sieht in der Praxis auch ganz hervorragend aus. Schon die Eröffnungsszene zeigt eine wunderbar natürliche Körnung bei gleichzeitig sattem Schwarz. Brennt dann wenig später die Hütte des Mafia-Aussteigers ab, zeigt die 4K UHD mit gleichermaßen satten wie dynamischen Orangetönen, wie Feuer aussehen muss, wo die Blu-Ray bereits extrem kraftlos wirkt. Die anhaltend eher kühl-neutralen Farbpaletten passend gut zum weitestgehend urbanen Setting des Films vor den Großstadtkulissen der amerikanischen Ostküste. Hauttöne werden über die 4K UHD ausgeglichen und gesund dargestellt, vor allem Highlights kommen nun dramatisch besser zur Geltung. Anhaltend etwas unglücklich sieht der Effekt mit dem Krokodil während der Verfolgungsjagd durch den Zoo aus, die krasse Unschärfe der HD-Erstlauflage konnte man jedoch weitestgehend gut in den Griff bekommen. 

Die Blu-Ray (Slider →) ist ferkelrosa auf neutralen Flächen, von Dynamik keine Spur. Wie viel besser das aussehen kann, beweist die 4K UHD (Slider ←) sehr eindrucksvoll.

Neutrale Flächen werden jetzt korrekt dargestellt, wo die Blu-Ray prinzipiell eine leichte Tendenz ins Grüne aufwies. Den mit Abstand größten Zugewinn gibt es jedoch im Detailsegment. Was das neue Master alleine in Nahaufnahmen an feinen Details aus den Gesichtern herauskitzelt, weist die bestehende Blu-Ray endgültig in ihre Schranken. Aber auch in der Umgebung lassen sich nun Feinheiten ausmachen, die man so bisher schlicht nicht wahrnehmen KONNTE, wie beispielsweise Lees Wohnung. Aufschriften an Büchern oder Küchenutensilien ließen deren Inhalt bisher allenfalls erahnen und sind nun erstmals klar erkennbar. Stellenweise fühlt sich das an, als hätte man einen dicken Schmierfilm vom Bild gewischt. Die Computertricks bleiben als solche klar erkennbar, im Rahmen der hohen Auflösung umso mehr. Man kann hier ganz klar feststellen, dass man aus dem Quellmaterial rausgeholt hat, was möglich war. Und das ist im Ergebnis definitiv eine ganze Menge. Ein tolles Upgrade, welches den Film locker für die nächsten zehn Jahre absolut sehenswert konserviert. 

Der Ton

Im Klangsegment bleibt dagegen alles wie gehabt, zumindest im deutschsprachigen Segment. Die dazugehörige Synchronfassung liegt anhaltend im Format Dolby Digital 5.1 vor und ist identisch zu jener der Blu-Ray. Leider, wie man sagen muss, denn toll klang die schon vor fünfzehn Jahren nicht. Es gibt ganz wenige Tonspuren, bei denen man richtig raushören kann, in welcher Ära sie abgemischt worden sind und diese gehört ganz klar dazu. Zu frontlastig, kaum wahrnehmbare Räumlichkeit…das kann man bei einem dialoglastigen Film irgendwie verzeihen, bei einem Actionvehikel wie diesem, wo es angefangen mit den Railgun-Shootouts zig gute Möglichkeiten für eine immersive Klangkulisse gibt, ist das allerdings elendig schwach. Selbst die Dialoge, obwohl durchgehend gut verständlich, klingen etwas dumpf im Abgang. Mangelhaft, setzen! 

Szenen wie diese sind geradezu prädestiniert für Dolby Atmos. In der deutschen Fassung bekommt man davon anhaltend nichts mit. | 4K UHD

Jetzt muss aber auch so fair sein und sagen, dass der bisherige englische O-Ton kaum besser geklungen hat. Und wo Charles Russell sowieso schon dabei war, den neuen Transfer zu überwachen, hat er sich auch gleich noch die Zeit genommen und den Toningenieuren bei der Neuabmischung der englischen Originalspur über die Schultern geblickt. Die präsentiert sich nun im Format Dolby Atmos mit verlustfreiem TrueHD-Kern und lässt den Film nach dreißig Jahren endlich so klingen, wie es sich gehört: Wuchtig, kraftvoll, mit exzellenter Räumlichkeit und sattem Bassgewitter. Was hier an präzise platzierten Effekten durch den Raum wandert, ist schon eine kleine Liga für sich.

Dual-Wielding…ganz alte Schule. | 4K UHD

Wenn die Railgun zum ersten Mal feuert, zieht das mit einem Effekt vom Leder, bei dem man sich fast erschrocken unter den erstbesten Tisch werfen will – und das begleitet von einem Druck und einer Direktionalität, die wirklich Eindruck hinterlässt. Dabei werden die Deckenlautsprecher praktischerweise sinnvoll mit einbezogen und wenn das Flugzeug später direkt über Arnold hinwegsaust, hinterlässt das im oberen Bereich einen nicht minder grandiosen Eindruck. Der Score von Alan Silvestri, der in der alten Abmischung noch etwas unterging, darf jetzt viel präsenter mitgehen und klingt wunderbar klar. Das Finale ist dann bestes Referenzmaterial für die Anlage und einfach nur ein Erlebnis. Wie so oft eine Affenschande, dass deutsche Zuhörer davon einmal mehr nichts mitbekommen. 

Die Extras

Wie so oft bei Katalogtiteln aus dem Hause Warner kam auch Eraser komplett ohne Begleitmaterial aus. Die Neuauflage hat dafür zwei neue Featurettes an Bord, die extra für das 30. Jubiläum produziert worden sind. In Die Arnold-Formel plaudern Regisseur Russell, Hauptdarstellerin Vanessa Williams und Producer Michael Tadross separat voneinander über die Zusammenarbeit mit Arnold Schwarzenegger und dessen Einfluss auf den Film. In Der 90er-Actionthriller neu gedacht plaudert dasselbe Trio noch etwas ausführlicher über den Film und welchen bleibenden Eindruck dieser beim Publikum hinterlassen hat. Etwas unter fünfzehn Minuten Gesamtspieldauer kommt dabei zusammen – besser als nichts, würde ich sagen. 

“Eraser ist definitiv der letzte gute Film, den Arnold Schwarzenegger in den Neunzigern gedreht hat, möglicherweise auch darüber hinaus, wenn man The Expendables als Ensemblefilm einmal außen vor lässt. Die Handlung ist absoluter Schwachsinn, dafür stimmen Action und Darstellerleistungen. Eine Prise Selbstironie gibt’s obendrauf. Und obwohl sich die computergenerierten Effekte nicht allzu gut über die Jahre gerettet haben, macht der Film immer noch richtig viel Spaß. Mit der brandneuen 4K UHD kann man nichts falsch machen, im Gegenteil: Das frische Master ist dem der Blu-Ray um Welten überlegen und hebt den Film qualitativ auf ein komplett neues Level. Umso ärgerlicher, dass die tolle neue Tonspur wieder nur in Englisch vorliegt. Die deutsche Ausführung ist und bleibt Mist. An dieser Tatsache ändern auch die zwei neuen Featurettes im Bonusmaterial nichts.”


Quelle Bildmaterial: ©Warner Bros. Pictures. All rights reserved.

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