Eine der bedeutsamsten Reihen der Videospielgeschichte nähert sich ihrem 40. Geburtstag. Square Enix feiert das runde Jubiläum von Final Fantasy und ruft die geliebten Helden und Schurken der Vergangenheit in Final Fantasy Resonance zusammen, um einmal mehr tatkräftig bei der Rettung einer bedrohten Welt mitzuhelfen. Warum sich das drastisch erweiterte Remake des ersten Kapitels von Final Fantasy: Brave Exvius trotz kleinerer Mängel schlagartig auf den Spitzenplatz der besten JRPGs in diesem Jahr katapultiert hat, erklären wir pünktlich zum Release in unserem Test.


Entwickler: Square Enix | Lancarse
Publisher: Square Enix
Plattform: PC | PS5 | NS | NS2 | XBS
Veröffentlichungsdatum: 22. Oktober 2026
Preis: ab 59,99€*
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Metacritic | OpenCritic | IMDB



Entsprechende Rezensionsmuster sind von uns auf eigene Kosten gestellt worden. Die akut armutsbedrohten Verlagsmedien und Influencer waren auf offiziellen Support eher angewiesen als wir.
Kristalliner Kataklysmus
In der Welt von Lapis existieren acht Kristalle, von denen jeder eines der Elemente repräsentiert. Sollten diese in heiligen Schreinen ruhenden Kristalle jemals zerstört werden, droht eine unfassbare Katastrophe – zumindest, wenn man einer uralten Prophezeiung Glauben schenken will. Aber wie in jeder Legende steckt auch in dieser zumindest ein Körnchen Wahrheit. Als die Meldung über verdächtige Aktivitäten im Windschrein des Königreiches Grandshelt eintrifft, wird der junge Luftschiffkommandant Rain gemeinsam mit seinem Jugendfreund Lasswell vom König entsendet, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Trotz sämtlicher Bemühungen gelingt es den anrückenden Soldaten nicht, die sogenannten Geschworenen Sechs von Paladia davon abzuhalten, den Kristall zu zerstören. Im Angesicht von deren Übermacht sind Rain und Lasswell trotz erbitterter Gegenwehr chancenlos. Nur durch das beherzte Eingreifen einer geheimnisvollen Lichtgestalt können beide dem Tod gerade noch einmal von der Schippe springen. Doch der Kristall war nicht das einzige Ziel der Bösewichte: Tatsächlich haben sie die Abwesenheit der königlichen Truppen dazu genutzt, das Schloss zu überfallen und sich den wertvollsten Schatz der Königsfamilie – einen magischen Ring – anzueignen. Die gebeutelten Rückkehrer können nur noch hilflos dabei zusehen, wie ihre Heimatstadt in Flammen versinkt.

Um zu verhindern, dass die restlichen Kristalle mitsamt der dazugehörigen Königreiche demselben Schicksal anheim fallen, eilen Rain und Lasswell den Schurken entschlossen hinterher – wohlwissend, dass sie längst nicht stark genug sind, um gegen die Sechs etwas ausrichten zu können. Begleitet wird das Duo von der unter akutem Gedächtnisverlust leidenden Magierin Fina, die sich nach einem erneuten Eingreifen aus der Lichtgestalt manifestiert hat und offenbar über die einzigartige Gabe verfügt, mit den Espern kommunizieren zu können – uralten Gottheiten mit gewaltiger Macht. Während der epischen Reise durch die Kontinente warten nicht nur zahlreiche Gefahren, sondern auch neue Verbündete darauf, entdeckt zu werden. Doch die Schurken scheinen der stetig anwachsenden Heldentruppe immer einen Schritt voraus zu sein…
Alte und neue Tugenden
Kennern des langlebigen Mobile Games Final Fantasy: Brave Exvius dürfte diese Handlung mitsamt ihren Charakteren sehr vertraut vorkommen. Kein Wunder, denn wie eingangs erwähnt handelt es sich bei Final Fantasy Resonance um ein vollwertiges Remake von dessen erstem Kapitel. Wer nun befürchtet, dass das Spiel irgendwann mit einem saftigen Cliffhanger endet, kann beruhigt aufatmen: Erzählt wird eine komplett in sich abgeschlossene Geschichte, die mit dreißig bis vierzig Stunden Spielzeit zwar etwas kürzer ausgefallen ist, als man es von den neueren Hauptablegern der Reihe gewohnt ist, dafür aber komplett auf nervige Längen verzichtet und mit einer gewohnt epischen Inszenierung samt toll geschriebener Charaktere aufwartet.

Die Grundprämisse orientiert sich zwar sehr an bekannter Genrekost, fühlt sich aufgrund der präzisen Inszenierung dennoch zu keinem Zeitpunkt langweilig an und wird auch eingefleischte Veteranen bestens unterhalten. Tatsächlich empfinde ich die Charakterriege rund um Rain und Co. als sehr viel erinnerungswürdiger als alles, was die Reihe über die letzten Jahre aufgefahren hat. Gerade die chronisch geldgierige Konstrukteurin Lid hat mir innerhalb ihrer Dialoge regelmäßig ein Schmunzeln entlockt, aber auch abseits davon stimmt die Dynamik zwischen den Helden, wozu auch die exzellent übersetzten Dialoge einen großen Teil beitragen. Die jeweiligen Motivationen werden klar gezeichnet, es gibt angenehm viel Raum für moralische Grauzonen und auch die sechs Oberschurken gehören definitiv zu den interessanteren Vertretern ihrer Gattung, so dass man bis zum epischen Finale stets gespannt bleiben darf, was wohl als nächstes passieren wird.

Wenn alleine die ikonische Titelmelodie im Hauptmenü ertönt, fühlt man sich als Fan der Reihe direkt heimisch und ist versucht, dem Leitmotiv noch ein paar Minuten zu lauschen, ehe man sich ins tatsächliche Geschehen stürzt. Dort wird man von einem filmreif inszenierten Prolog begrüßt, der einen praktischerweise auch gleich in die zentralen Spielmechaniken einführt und uns zumindest einen Vorgeschmack darauf gibt, wie sich maximale Überlegenheit anfühlt.
Final Fantasy Resonance erscheint neben der regulären Version auch als knapp fünfzehn Euro teurere Deluxe Edition, die euch mit einigen exklusiven Items und Ausrüstungsgegenständen zum Start versorgt. Da deren Effekte jedoch rasch verpuffen und sich nicht langfristig auf die Spielbalance auswirken, verzichten wir gemäß unserer geltenden Statuten auf eine zusätzliche Abwertung.
Unsere tatsächlichen Helden müssen dagegen anfänglich erstmal ein wesentlich dünneres Süppchen kochen. Dank eines Warnhinweises können wir jederzeit abschätzen, ob wir für die dazugehörigen Begegnungen bereits stark genug sind, oder vorher lieber nochmal ein paar zusätzliche Level auf unsere Party schaufeln sollten. Dank der praktischen und angenehm schnörkellosen Schnellreisefunktion können wir von der offenen Welt bequem zwischen bereits besuchten Lokalitäten reisen.

Verpassen könnt ihr dabei nichts, da sämtliche Orte auch nach dem Abschluss der Hauptgeschichte besuchen könnt. Es lohnt sich wie immer, ein Auge aufzuhalten, damit einem die vielen, teils gut versteckten Schatzkisten nicht versehentlich entgehen. Und natürlich wäre das hier kein waschechtes Final Fantasy, wenn es da nicht noch ein paar extrem schlagkräftige Bonusbosse geben würde, die euer ganzes Können auf die Probe stellen und selbst auf der einfachsten von insgesamt drei Schwierigkeitsgraden locker eine halbe Stunde dauern können, wenn man sich nicht gut darauf vorbereitet. Jeder Gegner verfügt über eigene Schwächen und Resistenzen, die es wie immer auszunutzen gilt, um Kämpfe möglichst schnell erfolgreich beenden zu können. Wer sich besonders effektiv schlägt und einen Kampf beispielsweise ohne Schaden bewältigt, darf sich am Ende über zusätzliche Belohnungen freuen. Das motiviert zusätzlich zu dem angenehm umfänglichen Monsterpool, immer sein Bestes zu geben. Und wem die Kämpfe dann doch irgendwann etwas zu dröge werden, kann das Kampftempo in mehreren Stufen erhöhen.

Final Fantasy Resonance gelingt es dabei nahezu perfekt, alte und neue Tugenden der Reihe spielerisch so miteinander zu vereinen und gleichzeitig darauf aufzubauen. Das Ergebnis eignet sich vor allem für Fans, die mit Teil XVI partout nicht warmgeworden sind und sich einen eher klassischeren Ansatz wünschen, der sich spielerisch näher an den Ursprüngen orientiert, aber über sämtliche Komfortfunktionen gegenwärtigerer Veröffentlichungen verfügt. Gleichzeitig muss man so ehrlich sein und anmerken, dass alle, die mit genau diesem Ansatz eher weniger anfangen können und mehr Spaß an Echtzeitkämpfen haben, hier zwangsläufig komplett auf der Strecke bleiben. Ich finde es wichtig, dass sich gerade so langlebige Serien mit der Zeit immer wieder neu erfinden. Dass man damit nicht zwangsläufig jeden Fan abholen wird, ist ganz klar. Aber für mich haben Square Enix und das hauptverantwortliche Entwicklerstudio Lancarse – die übrigens auch DioField Chronicles entwickelt haben – hier mitten ins Schwarze getroffen.
Das Beste aus allen Welten
Und was wäre so eine Geburtstagsparty ohne die passenden Gäste? Da Squall, Noctis, Cloud und Co. zwar Teil desselben Franchise sind, aber allesamt in gänzlich eigenständigen Universen agieren. wäre alleine das Verschicken der Einladungskarten schon ein verdammt schwieriges Unterfangen. Man hätte die komplette Lore aus vierzig Jahren Final Fantasy umschreiben müssen, um das Zusammentreffen zu ermöglichen und damit einen ziemlichen Aufstand an der Basis produziert. Stattdessen hat man das Problem sehr viel geschickter und einfacher gelöst: Die geliebten Charaktere existieren hier nämlich lediglich in Form von Visionen, sind also durch die Taten und Gedanken ihrer realen Abbilder gespeiste Manifestierungen. Als solche sind sie ausschließlich in den Kämpfen präsent und stehlen den tatsächlichen Recken dadurch nicht ungewohnt das Rampenlicht. Als Verbündete sind sie trotzdem unerlässlich – und wir erklären euch jetzt, wieso!

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass Final Fantasy Resonance nicht über ein klassisches Klassen- oder Berufesystem verfügt. Zwar lässt sich auf Basis der jeweiligen Wertetendenz relativ früh ableiten, welcher Charakter sich potenziell am ehesten als Verteidiger, magischer Fernkämpfer oder Support eignet, in Kombination mit den festgeschriebenen Spezialisierungen der Visionen lassen sich in der Kombination aber zahllose Hybriden erschaffen, die problemlos an jede Kampfsituation angepasst werden können. Helden und Visionen leveln unabhängig voneinander auf und erlernen beim Levelaufstieg komplett eigene Fertigkeiten, weshalb der primäre Charakter unabhängig von der angehefteten Vision immer über eine Reihe permanent zur Verfügung stehender Attacken zugreifen kann. Die visionseigenen Talente lassen sich dagegen über einen Unterpunkt im Kampfmenü anwählen, wodurch ihr stets die optimale Übersicht darüber innehabt, wer was kann.

Sobald ihr die Vision einem neuen Charakter zuweist, muss diese wieder von Anfang an hochgezogen werden. Da stärkere Gegner aber auch mehr Erfahrung offerieren, fällt der darüber anfallende Grind im zunehmenden Spielverlauf nur marginal aus. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Visionen auf möglichst vielen Charakteren zu leveln. Dadurch erhöht sich nicht nur die Flexibilität, sondern auch die Anzahl dauerhaft vererbbarer Fähigkeiten. So könnt ihr die Helden mit mächtigen Perks bestücken, ohne dass die dazugehörige Vision tatsächlich ausgerüstet sein muss. Insgesamt sechsundzwanzig Visionen verstecken sich verteilt auf die ganze Welt in besonderen Schreinen und warten darauf, von euch entdeckt zu werden – begleitet wird das ganze übrigens mit wunderbar nostalgischen Rückblicken auf die dazugehörigen Spiele.

Die stärksten Talente erlernen die Visionen aber nur, wenn ihr euch zeitnahe um ein Stufenupgrade bemüht. Dafür benötigt ihr Maginit in stetig höheren Wertigkeitsstufen, den ihr unter anderem beim Abschluss der vielen Nebenaufträge erhaltet. Die solltet ihr grundsätzlich mitnehmen, sobald sie verfügbar gemacht werden, da als zusätzliche Belohnungen auch neue Waffen, Rüstungen und Accessoires ausgegeben werden können. Gekämpft wird ganz klassisch rundenbasiert aus der seitlichen Perspektive, neben der regulären Gesundheitsanzeige gibt es noch einen zusätzlichen Balken, der den gegenwärtigen Schockstatus wiedergibt. Geschockte Gegner kassieren kurzzeitig wesentlich mehr Schaden und können in dieser Phase auch nicht mehr angreifen. Wer das System korrekt ausnutzt, darf sich danach über einen zusätzlichen Zug für die gesamte Party freuen, oder die ausgerüsteten Visionen einen effektreichen Finishing Move ausführen lassen.

Was auf den ersten Blick also etwas altbacken anmutet, ist in Wirklichkeit angenehm komplex und gleichzeitig auch sehr dynamisch geraten. Oder kurz zusammengefasst: Es macht unverschämt viel Spaß! Sämtliche Mechaniken lassen sich leicht erlernen, aufgeräumte Menüs gewährleisten eine anhaltend problemlose Navigation durch die vielen Unterpunkte und die allgemeine Bedienung geht vor allem mit Gamepad wunderbar eingängig von der Hand. Gesprochen wird wahlweise Englisch oder Japanisch mit jeweils hervorragend besetzten Sprechern, während sämtliche Texte ins Deutsche übersetzt worden sind. Wer den Fremdsprachen nicht mächtig ist, muss sich also wieder einmal auf eine Menge Leserei einstellen.
Der Gipfel von HD-2D
Octopath Traveler 0 und Titel wie zuletzt The Adventures of Elliot haben zuletzt immer wieder gezeigt, was für fantastische Ergebnisse man mithilfe der hauseigenen HD-2D-Technik erzielen kann. Kein anderer Stil vereint den klassischen JRPG-Look aus der Hochzeit des Genres derart gelungen mit den Vorzügen moderner Grafikgerüste und erschafft dadurch etwas ganz und gar zeitloses, dessen Schönheit man sich partout nicht entziehen kann. Dabei haben wir uns schon seit Jahren gefragt: Wann wird denn endlich auch mal ein Final Fantasy in diesem besonderen Look erscheinen? Die Antwort lautet: Genau jetzt.

Hochdetaillierte Sprites mit liebevollen Animationen, lebendige Kulissen und eine atmosphärische Licht- und Partikelkulisse – all diese Aspekte sind seit jeher die Stärken von HD-2D und gipfeln in Final Fantasy Resonance als vorläufigem Höhepunkt sämtlicher Bestrebungen. Mit neuen Kameraperspektiven, die erstmals auch dynamische Zwischensequenzen außerhalb der statischen Seitenperspektive möglich machen sowie nochmals verfeinerten Darstellungen haben wir es hier mit dem bisher schönsten HD-2D-Titel zu tun. Dahinter werkelt die Unreal Engine 5, die ausnahmsweise ganz ohne störende Mikroruckler auskommt.
Die Version für Nintendo Switch lässt sich via Abwärtskompatibilität auch auf der Nintendo Switch 2 spielen. Ein vergünstigtes Upgrade ist leider nicht möglich, so dass man für die bestmögliche Erfahrung zwangsläufig nicht um einen erneuten Erwerb zum Vollpreis herumkommt.
Sämtliche aktuellen Konsolen peilen 60 Bilder pro Sekunde für ein möglichst geschmeidiges und flüssige Gameplay an und erzielen diese in der Regel auch zuverlässig. Lediglich die Zwischensequenzen werden mit halbierter Bildrate wiedergegeben, was aber nicht sonderlich auffällt, sofern es keine direkten Übergänge ins reale Gameplay gibt, bei denen es zwangsläufig mal ganz kurz etwas ruckelig zugehen kann. Lediglich die Nintendo Switch bleibt generell bei maximal 30 Bildern pro Sekunde und muss außerdem grafisch sichtbar Federn bei Effektdichte- und Qualität hinnehmen.

Passabel spielbar bleibt der Titel auf dem Auslaufmodell aber trotzdem, solange man ausschließlich im tragbaren Modus verweilt, denn spätestens auf größeren Bildschirmen lassen sich die visuellen Einschränkungen in Kombination mit der niedrigen Auflösung nicht mehr verbergen. Das Nachfolgemodell hinterlässt da schon einen weitaus besseren Eindruck: Verglichen mit XBOX Series X und PlayStation 5 sind die optischen Abstriche nur minimal, auch in Sachen Auflösung liegt die Konsole mit Werten um 1440p in einem ähnlichen Bereich, während unterwegs circa 1080p erzielt werden. Natives 4K schafft nur die ebenfalls hervorragend optimierte PC-Version. Zumindest theoretisch.

Praktisch glaube ich, dass PlayStation 5 und XBOX Series X dazu ebenfalls in der Lage gewesen wären, ebenso ärgerlich ist, dass die PlayStation 5 Pro nicht gesondert unterstützt wird. Man hat hier abseits von Kleinigkeiten mehr oder weniger auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner gearbeitet. Das bezieht sich übrigens ebenso auf die unschönen Kompressionsartefakte innerhalb der Zwischensequenzen. Alles in allem wäre da plattformspezifisch noch mehr möglich gewesen. Nicht minder streiten kann man über die Charakterdarstellung innerhalb der Finishing Moves, die zwar für sich genommen sehr hübsch aussehen, im Kontext des HD-2D-Stils aber trotzdem wie Fremdkörper wirken, die da so gar nicht hineinpassen wollen. Das sind Kleinigkeiten, an denen man sich aufhängen kann, wenn man es denn will. Denn davon einmal abgesehen präsentiert sich Final Fantasy Resonance trotz chronisch problemanfälliger Engine technisch angenehm sauber – und das ist am Ende des Tages doch die Hauptsache.

“Das englische Wort Resonance mitsamt seinen Abwandlungen hat es den Spieleentwicklern in diesem Jahr offenbar besonders angetan, anderenfalls ist kaum zu erklären, warum es als Beiname neuerdings gefühlt omnipräsent zu sein scheint. Wirklich wichtig ist natürlich eher, was sich hinter dem Titel verbirgt. Und da ist in Hinblick auf Final Fantasy Resonance fast nur Gutes zu vermelden. Das Remake adaptiert Handlung und Gameplay von Brave Exivus gelungen und erweitert beides in zahlreichen Aspekten sinnvoll. Das Ergebnis ist ein faszinierendes Best-of aus fast vierzig Jahren Seriengeschichte, dass es geschickt versteht, Bekanntes so miteinander zu kombinieren, dass dabei etwas gänzlich frisches und doch stets vertrautes entsteht. Kombiniert mit dem charmanten und nochmals verbesserten HD-2D-Look steht der Titel im Rennen um das beste Rollenspiel japanischer Herkunft für mich ganz weit oben. Ein viel besseres Geschenk kann man sich als Fan nicht wünschen.”


- Anhaltend wunderschöner HD-2D-Stil…
- …der atmosphärisch vor allem an die Klassiker anschließt
- Lebendige, detailverliebte Kulissen und Sprites
- Hübsche Effekte und Beleuchtung
- Abwechslungsreiche Areale
- Hübsche Zwischensequenzen
- Inhaltlich wie spielerisch gelungen adaptiertes und erweitertes Remake
- Sympathische, facettenreiche Charaktere
- Guter Gesamtumfang
- Motivierende Nebenaufträge
- Gelungen modernisierte Rundenkämpfe
- Zugängliches und doch flexibles Kampf- und Klassensystem
- Fantastisches Visionen-System…
- …welches die Gestaltungsfreiheit auf ein ganz neues Level hebt
- Drei fair ausbalancierte Schwierigkeitsgrade
- Unaufdringlich implementierte Tutorials
- Gute Lernkurve
- Schnörkellose Schnellreise
- Exzellente englische und japanische Sprecher
- Sauber lokalisierte Untertitel
- Gewohnt erstklassiger Soundtrack
- Aufgeräumte Menüs
- Eingängige Bedienung

- Erzählerisches Grundgerüst vor allem für Kenner der Reihe nicht neu
- Finisher-Animationen brechen visuell mit dem eigentlichen Grafikstil
- Zwischensequenzen mit sichtbaren Kompressionsunruhen
- Keinerlei Upgradefunktion zwischen Nintendo Switch und Nintendo Switch 2



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