Was einst als Schauergeschichte an einem Lagerfeuer begann, mauserte sich über Jahrzehnte zu einem der erfolgreichsten Horrorreihen der Filmgeschichte. Mit der 4K UHD und Blu-Ray Remastered zu Freitag, der 13. kehren wir heute pünktlich zum Gruselmonat Oktober zurück zu den Anfängen einer Ikone, die hier allerdings überhaupt noch nicht in der uns bekannten Form auftaucht. Warum der Erstling trotzdem wichtige Weichen für das Genre gestellt hat, klären wir neben vielen anderen Aspekten in unserem Test. Und eben auch, warum man von der 4K UHD momentan die Finger lassen sollte.


Vertrieb: Warner Home Video via PLAION Pictures
Erstveröffentlichung: 1980






Hinweis: Da uns gegenwärtig aufgrund eines technischen Problems kein Bildmaterial zur Blu-Ray Remastered vorliegt, reichen wir dieses zu einem späteren Zeitpunkt nach. Wir bitten um Verständnis.
Der Film
Zwanzig Jahre ist es her, seit zwei jugendliche Aufseher im Camp Crystal Lake von einem unbekannten Täter ermordet worden sind. Seitdem steht das Ferienlager leer, wiederholte Versuche einer Neueröffnung sind immer wieder sabotiert worden. Aufgrund dieser seltsamen Ereignisse meiden die Einwohner der nahegelegenen Kleinstadt den Ort wie der Teufel das Weihwasser. Angst und Aberglauben zum Trotz wagt der idealistische Steve Christy zwanzig Jahre später trotzdem einen Neuanfang und will das mittlerweile marode Camp mithilfe einer ganzen Ladung Helfer über die Sommerferien grundsanieren.

Während das vergnügungssüchtige Jungpersonal nach und nach aus allen Ecken des Landes eintrifft, wird die Lagerköchin Annie schon auf dem Hinweg durch die Wälder von einer unbekannten Person brutal ermordet – was wieder einmal eindrucksvoll beweist, dass man nicht in den Lastwagen von fremden Leuten einsteigen sollte. Gleichzeitig haben Steve und seine sieben Helferlein – darunter das schüchterne Mauerblümchen Alice (Adrienne King) und der Aufreißer Jack (Kevin Bacon) – mit der Renovierung begonnen und geben sich nach getaner Arbeit ausgiebig diversen Freuden hin, wobei das Körperliche natürlich nicht zu kurz kommt.

Bei Einbruch der Nacht erwartet die feiernden Teenies jedoch eine böse Überraschung, denn der Killer dezimiert das Personal nach und nach auf höchst kreative und blutige Weise, so dass sich im Camp schon bald Leiche um Leiche anhäuft. Ohne Strom und Telefon und abgeschnitten von der Außenwelt beginnt für Alice und die restlichen Überlebenden eine wahre Odyssee des Schreckens, an deren Ende ein düsteres Geheimnis wartet…
Die Rezension
Mit Halloween hatte John Carpenter zwei Jahre zuvor einen absoluten Überraschungshit gelandet, der den Grundstein für ein gänzlich neues Subgenre im Horror legte. Praktisch für einen Appel und ein Ei gedreht, lockte der Erfolg zahllose Trittbrettfahrer auf den Plan, die allesamt ein Stück vom Kuchen abhaben wollten. In der Konsequenz ergoss sich eine wahre Flut von Nachahmern über die potenziellen Konsumenten, unter denen sich zwar tatsächlich die ein oder andere Perle finden lässt, aber auch jede Menge uninspirierter Schund.

Gleichzeitig wurde das zu Beginn der Achtzigerjahre immer populärer werdende Geschäft mit dem Heimkino zu einer wahren Goldgrube findiger Produzenten, die das wachsende Interesse der blutgierigen Vielseher gar nicht schnell genug befriedigen konnten. Wo Carpenter mit seinem Werk noch Atmosphäre in den Vordergrund des Geschehens rückte, übertrumpften sich die Nachahmer zusehends mit immer mehr nackter Haut und möglichst blutigen Morden, wodurch das Genre immer stärker in den Fokus der Jugendschützer geriet. Ein Schicksal, dem auch Freitag, der 13. letztendlich nicht entkommen sollte. Aber gehen wir zunächst zu den Anfängen der Reihe zurück.

Der wurde nämlich von Sean S. Cunningham begründet, der zum Zeitpunkt von Halloween bereits als Produzent und Regisseur einige Erfahrung im Horrorgenre aufweisen konnte und sich dachte: “Hey, so was ähnliches kriege ich garantiert auch hin!” Eine zitierte Aussage mag das nicht sein, aber weit weg vom ursprünglichen Gedanken ist das sicher nicht. Mit einem Budget von 550.000 Dollar und einem nahezu unbekannten Cast verfilmte er das von Victor Miller ursprünglich unter dem Namen Long Night at Camp Blood verfasste Drehbuch dann auch gleich selbst. Erst kurz vor Drehbeginn wurde der Name in Freitag, der 13. geändert, weil man es für einprägsamer hielt. Für die Spezialeffekte wurde Tom Savini verpflichtet, der zu diesem Zeitpunkt mit seiner Arbeit an George A. Romeros Dawn of the Dead für viel Aufsehen gesorgt hatte.

Gedreht wurde im Herbst 1979 in einem echten Sommercamp nahe New Jersey, was sich für die Darsteller als große Herausforderung entpuppen sollte, da diese gezwungen waren, trotz zunehmender Eiseskälte – teilweise fiel sogar schon Schnee – in luftiger Kleidung auszuharren. Gleichzeitig wurde das Drehbuch immer wieder umgeschrieben und da man für Stuntleute kein Geld hatte, mussten auch gefährlichere Szenen von den unerfahrenen Darstellern gestemmt werden. Die prominente Ausnahme der Besetzung war Betsy Palmer, welche ihre mittlerweile legendäre Rolle als Pamela Voorhees nur deswegen annahm, weil sie dringend Geld für ein neues Auto brauchte. Anfänglich verabscheute sie den fertigen Film noch, äußerste sich in den Folgejahren bis zu ihrem Tod aber mehr und mehr versöhnlich über das Endresultat.

Für die musikalische Begleitung zeigte sich Harry Manfredini verantwortlich, welcher der Reihe über viele Jahre erhalten bleiben sollte. Dessen klassische Orchesterstücke heben sich sehr von den eher elektronischen Stücken der damaligen Zeit ab. Die einprägsame Titelmusik ist seit jeher ein klares Erkennungsmerkmal der Reihe, obwohl der Film selbst über weite Strecken komplett ohne Soundtrack auskommt und nur dann präsent ist, wenn der Killer zu “sehen” ist.
In Anführungszeichen deshalb, weil der bis zum überraschenden Finale lediglich aus der Ich-Perspektive gezeigt wird, was die Immersion nochmal auf eine komplett andere Ebene gehoben hat. Schon durch all diese Aspekte setzte Freitag der 13. viele frische Impulse in einem noch sehr jungen Genre und lieferte seinerseits eine Blaupause für alles, was dem noch folgen sollte. Und das war beileibe nicht wenig, wenn man die schiere Menge an Campmördern betrachtet, die versehen mit unzähligen reißerischen Titeln die Videotheken der Achtzigerjahre bestückten.

Nicht minder bedeutsam ist außerdem die Enthüllung des Täters am Schluss, über die ich allerdings nicht allzu viel schreiben möchte, um das Ende nicht vorneweg zu nehmen. Den so untrennbar mit dem Rest der Reihe verbundenen Jason inklusive Machete und Eishockeymaske bekommt man hier nämlich nicht zu sehen, auch wenn dieser quasi als Katalysator der ganzen Geschichte dient. Den Kurzauftritt kurz vor Schluss hatte Tom Savini eigentlich nur als Gag angeregt, dass auf dieser Idee nachher noch fast ein Dutzend Sequels produziert wurde, hat er sicher nicht vorausgesehen, war aber spätestens dann beschlossene Sache, nachdem der preiswert produzierte Reißer durch Mundpropaganda das Hundertfache seiner Kosten einspielte.

All das übrigens entgegen der komplett desaströsen Kritiken. Die damaligen Berichterstatter entstammten allesamt noch einer sehr konservativen Ära des Filmemachens und waren mit dem Gezeigten komplett überfordert. Gleiches galt für die MPAA, die zahlreiche Schnitte verlangte, um dem Film überhaupt eine Freigabe zu gewähren. Ein Trend, der sich über die Sequels munter fortsetzten sollte, so dass die meisten Morde wenn überhaupt nur noch für den Bruchteil weniger Sekunden wirklich zu sehen waren. Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag…die ich übrigens wahnsinnig gerne erzählen würde, falls auch der Rest der Reihe irgendwann einmal in 4K aufgelegt wird. Hierzulande wurde die zurechtgestutzte Kinofassung trotzdem indiziert und verharrte über drei Jahrzehnte im Giftschrank der Behörden.

Was bleibt, ist nicht nur der stimmige Einstieg in ein mal mehr, mal weniger erfolgreiches Franchise, sondern auch ein absoluter Klassiker des Genres, der mit damals kreativen Morden, Kameraperspektiven und vielem mehr maßgeblich zu der noch heute weitestgehend unveränderten Formel beigetragen hat. Das nur ein Jahr später nachgereichte Sequel folgte diesen Grundsätzen in nahezu identischer Weise nach und obwohl wir leider nie in den Genuss einer völlig unzensierten Komplettfassung kommen werden, viele Aspekte in visueller Hinsicht hoffnungslos veraltet sind und auch der Mord an einer unschuldigen Schlange immer noch einen extrem fiesen Beigeschmack hinterlässt, bleibt Freitag der 13. ein kleines Stück Filmgeschichte mit Kultstatus, der immer wieder gut unterhält.
4K UHD und Blu-Ray Remastered: Das Bild
Gedreht wurde damals natürlich noch ganz klassisch auf 35mm-Analogmaterial, leider aus Kostengründen nicht dem qualitativ besten. Da man außerdem weitestgehend auf künstliche Lichtquellen verzichtet hat, ist der Film grundlegend extrem dunkel. Um dem entgegenzuwirken, hat man bei den bestehenden Blu-Rays – deren Master trotz zahlloser Neuveröffentlichungen unverändert dasselbe geblieben ist – kräftig an der Helligkeit geschraubt. Erstmal eine gute Idee, wäre dadurch nicht die ohnehin schon notorische Rauschanfälligkeit des Materials nochmal exponentiell gesteigert worden, zusätzlich wirkt das Bild dadurch unnatürlich vernebelt. Gleichzeitig wurde sichtbar nachgeschärft, was den unnatürlichen Gesamteindruck nur noch weiter verstärkt. Farblich sieht die Scheibe ebenfalls nicht allzu gut aus und Hauttöne leiden sequenziell unter einem übermäßig gesund aussehenden Magenta-Einschlag. Dazu gesellen sich zahlreiche Masterschäden wie Kratzer und Verschmutzungen, auf unserem zweiten Vergleichsbild lässt sich mittig sogar ein Wasserschaden ausmachen.
2022 nahm sich Paramount den zahlreichen Problemen in Form einer Neuabtastung des ursprünglichen Analogmaterials in 4K an. Wer sich nun fragt, warum auf dem ersten Teil dennoch seit jeher das Logo von Warner Bros. prangt: Da Freitag, der 13. als unabhängiger Film produziert wurde, wurden die Vertriebsrechte für die Vereinigten Staaten und den Rest der Welt damals aufgeteilt. Erst, als sich der immense Erfolg des Films abzeichnete, übernahm Paramount die weltweiten Rechte und hat sie seitdem auch nicht mehr abgegeben. Dass die Fusion beider Unternehmen nun in trockenen Tüchern ist, öffnet in jedem Fall die ein oder andere interessante Tür für die Zukunft. Jedenfalls wurde genau dieses Master nun auch für die Neuauflage im deutschsprachigen Raum herangezogen und ist als solches nicht nur in Form der 4K UHD vertreten, sondern auch als Blu-Ray Remastered.
Letztere hinterlässt zunächst einen sehr gelungenen Eindruck und ist der bestehenden Erstauflage nicht nur in Sachen Auflösung ein gutes Stück überlegen, sondern sieht aufgrund der korrekten Helligkeitseinstellung bei Tag nicht mehr so unschön vernebelt wie bisher aus. Bei der teils heftigen Rauschanfälligkeit hat man mithilfe von DNR einige der schlimmsten Unruhen effektiv getilgt, allerdings gerade so viel wie nötig, um den ursprünglichen Look nicht zu verwässern. Auch das Color Grading weiß zu überzeugen. Die Blu-Ray Remastered verzichtet auf den Magenta-Einschlag bei Hauttönen, tendiert dort mehr in Richtung Gelb-Grün und bringt den ursprünglichen, typischen Analoglook zurück. Knallige Primärtöne bluten ebenfalls nicht mehr aus. Gleichzeitig hat man beim Mord an Jack die Farbe der dafür zum Einsatz gebrachten Latexpuppe angeglichen, wodurch der Effekt jetzt deutlich besser aussieht. Kräftigeres Schwarz gibt’s obendrauf.
Jetzt kommen wir normalerweise an den Punkt, wo ich kurz die Fakten der 4K UHD notiere (in diesem Fall eine nativ auflösende Scheibe mit erweitertem Farbraum nach Rec.2020 inklusive Support für Dolby Vision und HDR10) und dann darüber berichte, inwieweit diese Fassung nochmal einen Mehrwert offeriert. Den kann man hier ausnahmsweise – und leider – mit nur einem Wort zusammenfassen: Fast keinen. Und das war ehrlich gesagt abzusehen, als klar wurde, dass die hiesige Fassung das Paramount-Master unverändert übernimmt. Zunächst löst die 4K UHD nochmal hauchfein besser auf und händelt auch das Korn minimal effektiver. Das ist auch schon alles, was wir auf die Habenseite setzen können. Das große Problem ist, dass man sowohl die Profile für HDR10 als auch Dolby Vision nicht korrekt gesetzt hat. Was heißt das?
Zunächst ist die 4K UHD ein ganzes Stück dunkler als die Blu-Ray Remastered. Das ist für das Format erstmal nicht ungewöhnlich, wird aber spätestens dann zum Problem, wenn durch mangelhafte Metadaten komplette Szenenteile in völliger Finsternis verschwinden. Das geht in dem Fall weit über Kleinigkeiten am Rande hinaus, sondern verschlingt zum Beispiel im Finale mal eben das halbe Gesicht von Betsy Palmer, während alle Szenen bei Tag seltsam überstrahlen, was besonders krass auf neutralen Flächen sichtbar wird und außerdem sogenanntes Color Bleeding fördert – erst recht, wenn kräftige Primärtöne wie das knallgelbe Regencape im Spiel sind. Das ist teilweise schlicht nicht anschaubar, anders kann man es wirklich nicht beschreiben. Literally, weil es für die Augen extrem anstrengend ist. Dieses fehlerhafte Master ist jetzt seit vier Jahren auf dem Markt, man weiß um diese eklatanten Mängel und veröffentlicht es jetzt trotzdem unverändert nochmal, wo andere Hersteller längst eine Rückrufaktion gestartet hätten.
Die Blu-Ray Remastered ist absolut fein, auch wenn man als Purist sicher darüber streiten kann, ob die Rauschfilterung angemessen ist oder nicht. Aufgrund der 4K UHD kann man trotzdem nur eine Kaufwarnung aussprechen. Solche Veröffentlichungen, vor allem wenn sie auch noch limitiert sind, werden von Fans und Sammlern gekauft. Und die sollten sich wirklich, WIRKLICH gut überlegen, ob sie diese Praktiken unterstützen wollen. Denn wenn anteilig fünfzig Prozent der Gesamtveröffentlichung aufgrund technischer Mängel untauglich sind, empfiehlt es sich eher, auf eine Einzelveröffentlichung der neuen Blu-Ray zu hoffen.
4K UHD und Blu-Ray Remastered: Der Ton
Unterstrichen wird dieses traurige Zwischenfazit durch die Tatsache, dass sich auch an der Klangbestückung nichts geändert hat. Es gibt für die deutsche Synchronfassung also weiterhin nur eine in Dolby Digital kodierte Monospur. Der Film ist 1980 entstanden, Begriffe wie Räumlichkeit waren damals noch reine Fantasie. Aber es gibt so viele Filme aus dieser Zeit, die einfach dramatisch besser klingen, als Freitag, der 13. Keine Ahnung, ob man das Ding damals für ein paar Mark in irgendeinem Keller vertont hat, klangtechnisch ist die Präsentation davon allerdings nicht allzu weit entfernt: Die Dialoge klingen durchgehend kraftlos und stellenweise arg nuschelig, der Soundtrack kollabiert in den Höhen komplett und wirkt in der Tiefe dumpf, während sämtliche Umgebungsgeräusche kraftlos vor sich hindümpeln.

Vergleicht man das mit der verlustfreien englischen Masterspur im Format DTS-HD MA 5.1 der 4K UHD, von mir aus auch der bis auf minimale Dynamikspitzen identisch klingenden TrueHD-Fassung der Blu-Ray Remastered, kommt die deutsche Fassung sogar noch schlechter rüber. Dialoge und Soundtrack klingen hier wunderbar dynamisch und kraftvoll, gleiches gilt für die Effekte. Zwar bleibt das Geschehen überwiegend frontlastig, Umgebungsgeräusche wie das Zirpen von Grillen werden nun aber ebenso präsent auf die Rücklautsprecher gelegt wie die Musik. Dass das in der deutschen Fassung dagegen so klingt, als hätte man den Ton von einer verblichenen VHS-Kassette gezogen, ist ein weiterer Schlag im Gesicht ehrlicher Käufer.
Die Extras
Während die 4K UHD komplett ohne Bonusmaterial auskommen muss, befinden sich an Bord der Blu-Ray Remastered dieselben Extras der Erstauflage. Für Kenner sicher nichts neues, ist das bestehende Material dennoch interessant. Angefangen mit dem hörenswerten Audiokommentar von Regisseur und Produzent Sean S. Cunningham, der einige spannende Anekdoten zum Herstellungsprozess beisteuert. Dazu gibt’s ein etwas über zwanzig Minuten langes Making-of, in weiteren Featurettes werden die Spezialeffekte von Altmeister Tom Savini näher unter die Lupe genommen und auch Cunningham wird nochmal separat gewürdigt.

Frische Schnitte geht über eine knappe Viertelstunde zusätzlich auf die Entstehungsgeschichte des Films ein, auch das Wiedersehen von Cast und Crew im Rahmen einer Convention ist wieder mit dabei. Gleiches gilt für den ersten Teil des Kurzfilms Lost Tales from Camp Blood, der über das Bonusmaterial der Sequels fortgesetzt wird. Der originale Kinotrailer aus den Vereinigten Staaten hat es final dann auch noch auf die Scheibe geschafft. Ausgeliefert wird das Ganze in einem Steelbook mit dem ursprünglichen Plakatmotiv, welches jedoch leider auf eine Prägung verzichten muss und das Finale auf seiner Rückseite unnötig spoilert.

“Freitag der 13. ist Kult. Und der Beginn einer über Jahrzehnte fortgesetzten Erfolgsgeschichte voller Höhen und Tiefen. Obwohl dank der MPAA ein Großteil von Tom Savinis kongenialen Effekten der Schere zum Opfer gefallen sind, überzeugt das Werk in Sachen Atmosphäre auch heute noch und hat zahllose Weichen für das Genre gestellt, die auch heute in weiten Teilen noch immer gültig sind. Während die Blu-Ray Remastered ein tolles Upgrade zur schlecht gealterten und übermäßig nachbearbeiteten Erstauflage darstellt, ist die 4K UHD aufgrund anhaltender Fehler in der Kontrastabstimmung – sowohl im Rahmen von DV als auch HDR10 – leider weiterhin untauglich. Und der deutsche Ton klingt selbst mit Retrobonus immer noch räudig. Dass vor allem Warner Bros. trotz seit geraumer Zeit bekannter Probleme beim Bild des amerikanischen Masters keinerlei Anpassungen für die Veröffentlichung im deutschsprachigen Raum vorgenommen hat, ist schlicht inakzeptabel. Unter diesen Umständen kann ich einen Kauf zu keinem Zeitpunkt empfehlen.”

Quelle Bildmaterial: ©Warner Bros. Entertainment via PLAION Pictures. All rights reserved.
Entsprechende Testexemplare sind von uns auf eigene Kosten gestellt worden.
Sämtliches Bildmaterial ist Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
*Unsere Links werden nicht mit einer Monetarisierung versehen
Hinterlasse jetzt einen Kommentar