Review | 4K UHD | Blu-Ray Remastered | Wege zum Ruhm

Krieg á la Kubrick

Aus dem Frühwerk von Stanley Kubrick bringen Capelight Pictures nun erstmals Wege zum Ruhm zurück ins Heimkino – und zwar als 4K UHD und Blu-Ray Remastered mit neuem Master unter der Haube. Das prominent besetzte und herausragend gespielte Weltkriegsdrama hat auch nach fast siebzig Jahren nichts von seiner Faszination verloren. Umso mehr freuen wir uns, euch mit unserem Test heute ein kleines Stückchen Filmgeschichte näherbringen zu dürfen.

Vertrieb: Capelight Pictures

Erstveröffentlichung: 1957

Veröffentlichungstermin: 24. September 2026

Darsteller: Kirk Douglas, Joe Turkel, Ralph Meeker, Wayne Morris und andere

Format: 4K UHD | Blu-Ray Remastered

Preis: ab 16,99€*

Altersfreigabe: Ab 12 Jahren

IMDB | Metacritic




Entsprechende Rezensionsmuster sind uns freundlicherweise vorab kostenlos von Capelight Pictures zur Verfügung gestellt worden.

Der Film

Zwei Jahre dauert der Erste Weltkrieg nun schon in Europa an. Ein Krieg, der bereits Millionen Opfer gefordert hat und von allen Seiten mit immer brutaleren Mitteln geführt wird. Die Frontlinien sind längst klar gezogen worden – und zwar in Form schier unendlich langer Schützengräben, in denen die oft noch viel zu jungen Soldaten bis zu dem Augenblick in Ungewissheit und Angst ausharren, bis sie von ihren Offizieren im Rahmen nicht enden wollender Sturmangriffe in den sicheren Tod rennen. So geschieht es, wieder und wieder. Ein Ende der Kämpfe ist längst nicht absehbar, da bei solchen Himmelfahrtskommandos meist nur wenige hundert Meter Raumgewinn erzielt werden, während die dafür erlittenen Verluste oft kaum noch zählbar sind.  

Mireau will unbedingt befördert werden und braucht dafür dringend einen militärischen Erfolg – ganz gleich, wie hoch der Preis dafür auch ausfällt. | 4K UHD

In genau dieser Situation befinden sich die französischen und deutschen Truppen, welche sich in Schützengraben vom Ärmelkanal bis zur Schweizer Grenze gegenüberstehen. Jeder verzweifelte Versuch, sich aus dieser Lage zu befreien, wird von der Abwehr des Gegners zuverlässig zerschmettert. Als der französische Divisionsgeneral Broulard an seinen Untergebenen Mireau die Order überbringt, einen Überraschungsangriff auf eine bisher erbittert von den Kaisertruppen verteidigte Schlüsselstellung auszuführen, meldet Mireau zunächst seine Zweifel an den Erfolgsaussichten dieses Himmelfahrtskommandos an, wirft diese jedoch schnell über Bord, nachdem man ihn im Falle eine Erfolgs die lang herbeigesehnte Beförderung in Aussicht stellt.  

Zusammengepfercht im Schützengraben warten die längst kampfesmüden Soldaten auf den nächsten Sturmbefehl. | 4K UHD

Dabei befinden sich unter seinem Kommando eigentlich kaum noch kampffähige Männer. Die vergangenen Schlachten haben die eigenen Reihen dramatisch ausgedünnt, der klägliche Rest leidet anteilig an den verheerenden psychologischen Folgen des anhaltenden Zermürbungskrieges. Als Befehlshaber des 701. Regiments soll Colonel Dax (Kirk Douglas) den Angriff führen, obwohl der ebenfalls um die verschwindend geringen Erfolgsaussichten der Unternehmung weiß. Nachdem bereits eine nächtliche Spähmission auf dramatische Weise scheitert und einer der ausgesendeten Soldaten in Panik einen seiner eigenen Kameraden tötet, droht auch der Angriff am folgenden Morgen in der erwarteten Katastrophe zu münden.

Dax soll beim Standgericht die Verteidigung der zum Tode verurteilten Soldaten übernehmen. | 4K UHD

Der völlig desillusionierte Mireau will das nicht hinnehmen und befiehlt der Artillerie, notfalls auch eigene Stellungen unter Feuer zu nehmen. Sieg um jeden Preis – koste es, was es wolle. Als sich die Schützen jedoch weigern, den Befehl auszuführen und die Mission endgültig scheitert, sollen hundert Soldaten als Exempel exekutiert werden. Dax tritt entschlossen für seine Männer ein und sorgt durch sein mutiges Auftreten dafür, dass lediglich drei Soldaten stellvertretend vor ein Standgericht gestellt werden sollen. Ohne von dem Schießbefehl zu wissen, muss er inmitten der anhaltenden Kriegswirren die schier aussichtslose Verteidigung der Angeklagten übernehmen…

Die Rezension

Viele Jahre vor seinen bekannteren Meisterwerken Spartacus, Full Metal Jacket oder The Shining inszenierte der damals erst 29-Jährige Stanley Kubrick seinen gefeierten Antikriegsfilm auf Basis des gleichnamigen Buches von Humphrey Cobb. Der gebürtige US-Amerikaner hatte selbst über drei Jahre als Teil der kanadischen Armee an der Front gekämpft und sich von sehr ähnlichen Erlebnissen zu dem auch heute noch relevanten Werk inspirieren lassen. Kubrik, der darauf basierend gemeinsam mit Calder Willingham und Jim Thompson das Drehbuch erarbeitete, fand für das Projekt allerdings zunächst keinen Geldgeber. Das änderte sich erst, als Kirk Douglas sich dazu bereit erklärte, die Hauptrolle zu übernehmen und den Film praktischerweise auch gleich zu produzieren. 

Bei der nächtlichen Spähmission kommt es zu einer folgenschweren Katastrophe. | 4K UHD

Gedreht wurde fast ausschließlich in den Münchner Bavaria Filmstudios, während man für die Schlachtszenen ein weitläufiges Feld in der Nähe verwendete. Über hundert Polizisten der lokalen Polizei wirkten als Statisten mit. Ursprünglich sollte der Film mit einem sehr viel positiveren Ende ausklingen, auf Bestreben von Douglas und einem der Autoren entschied man sich später für die härtere, aber aller Wahrscheinlichkeit nach realistischere Fassung, wie man sie bis heute kennt. Dabei leistet Wege zum Ruhm praktisch Pionierarbeit und ist einer der ersten, eindeutigen Antikriegsfilme überhaupt. Kubrick positioniert sich hier nicht nur ganz klar gegen den Krieg an sich, sondern auch gegen die Todesstrafe, was zum Zeitpunkt der Entstehung eher ein Novum darstellte und viel Kritik nach sich zog. 

Das Oberkommando bekommt in den Mauern ihrer Schlösser nichts von den Gräueln des Krieges mit und schickt unbekümmert Millionen in einen sinnlosen Tod. | 4K UHD

Ebenso zeichnet der Film einen unverkennbaren Kontrast zwischen denen, die im Krieg tagtäglich zu Tausenden in den Tod geschickt wurden, während der Kommandostab aus den prunkvoll ausgestatteten Hallen barocker Paläste die Befehle gibt und dabei weit weg vom mörderischen Soldatenalltag entfernt ist. Diesen Kontrast wird durch die von Kameramann Georg Krause durch den geschickten Einsatz von Perspektiven nochmals verdeutlicht. Denn während die wie Ratten in den Schützengräben zusammengepferchten, schmutzigen Soldaten aus nächster Nähe gefilmt werden, wird die andere Seite der Medaille bevorzugt aus der Distanz eingefangen. Der wahre Feind scheint nicht so sehr im Schützengraben gegenüber zu lauern, sondern an der Spitze der eigenen Reihen und tanzt in heimeliger Sicherheit ausgelassen zu Strauss und Wagner, während die Truppen Abfall fressen. 

Das Gericht tagt, doch haben die Männer überhaupt eine faire Chance? | 4K UHD

Während des Prozesses, der in seiner Ungerechtigkeit kaum zu übertreffen ist, zeigt Kubrick bereits seine ganze Genialität im Umgang mit Licht. Angeklagte, Verteidiger und Ankläger werden hier als Schachfiguren inszeniert, harsche Kontraste erzeugen gerade im Angesicht des Schwarz-Weiß-Bildes einen nahezu surrealistischen Eindruck. Und wie in einem echten Krieg wird dem Zuschauer geschickt ein Moment der Hoffnung suggeriert, dem schon wenig später die bittere Ernüchterung folgt. Bis zuletzt getragen von biblischer Symbolik endet der Film mit einem subtilen Hoffnungsschimmer – nämlich dem Gedanken, dass der Mensch selbst in seinen grausamsten Momenten noch dazu imstande ist, Schönes zu empfinden. 

Gesang als Zeichen dafür, dass die Menschlichkeit im Krieg noch nicht gänzlich vor die Hunde gegangen ist. | 4K UHD

Wie erwähnt, wurde Wege zum Ruhm bei seiner damaligen Veröffentlichung nicht nur wohlwollend betrachtet. Vor allem Frankreich und alle französischsprachigen Ländern sahen in dem Film eine Ehrbeleidigung und verhängten in der Konsequenz teils über Jahrzehnte bestehende Aufführungsverbote. So auch in dem damals noch französisch kontrollierten Sektor der deutschen Besatzungszone. In Israel wurde ebenfalls ein Verbot ausgesprochen, während Großbritannien, Australien und Neuseeland Zensuren vornahmen. Heute undenkbar, aber damals fürchtete man tatsächlich Volksaufstände. Heute gilt der Film als wegweisender Klassiker. Schonungslos inszeniert, meisterhaft gefilmt und kraftvoll gespielt, bereitete Wege zum Ruhm Filmen wie Der Soldat James Ryan und vielen anderen ähnlich gestrickten Arbeiten den Weg und ist dabei selbst absolut zeitlos geblieben. Wer die Gräuel und die Amoralität des Krieges wirklich erfassen will, kommt um dieses Meisterwerk nicht herum. 

4K UHD und Blu-Ray Remastered: Das Bild

Gedreht wurde damals selbstredend vollständig analog, nämlich auf klassischem 35mm-Material mit hohem Fokus auf die Bildmitte, wodurch es immer wieder zu Randunschärfen kommt, die kein Resultat technischer Versäumnisse sind und auf die wir im weiteren Verlauf der Besprechung nicht weiter eingehen wollen. Zum ersten Mal in High Definition ausgewertet wurde der Film 2018 unter Verantwortung von Filmconfect, wobei das dazugehörige Master tatsächlich nicht ganz schlecht ist. Dessen genaues Alter ließ sich leider nicht abschließend klären, gleiches gilt für die Quelle. Offensichtlich bleibt lediglich, dass man für die damalige Veröffentlichung mit Rauschfiltern gearbeitet und stellenweise sichtbar nachgeschärft hat, um den – unangemessen betitelt – alten Schinken für das Zeitalter digitaler Herstellung samt dazugehöriges Publikum etwas ansehnlicher zu gestalten. Das kann man schon verzeihen, vor allem weil man hier nicht mit der Dampframme ans Werk gegangen ist, sondern wirklich behutsam gearbeitet hat. 

Die alte Blu-Ray (Slider →) wirkt generell etwas milchig, flach und sichtbar nachgeschärft. Die 4K UHD (Slider →) überragt deutlich bei Auflösung, Plastizität und Kontraststimmung - ganz ohne Nachbearbeitung.

Problematischer fallen da schon eher die teils harschen Kontrastflanken ins Gewicht, wodurch es in dunkleren Sequenzen öfter mal an Durchzeichnung mangelt. Und von denen gibt’s im Film eine ganze Menge, auch weil man stellenweise bewusst ohne künstliche Lichtquellen gearbeitet hat. Visuell ist das stimmig, da es das Beklemmungsgefühl der Soldaten in den Bunkern verstärkt, aus der reinen Zuschauerperspektive betrachtet könnte das Resultat allerdings besser sein. Ab und an ziehen sich altersbedingte Streifen durch das Bild (schließlich ist analoges Filmmaterial auch bei guter Lagerung extrem verwesungsanfällig), auch das Encoding ist nicht mehr ganz frisch und resultiert in gelegentlichen Unsauberkeiten bei der Körnung, für einen mittlerweile fast siebzig Jahre alten Film ist das Bild der alten Blu-Ray aber weit weg von einem Totalschaden. 

Auch hier wird der dramatische Unterschied bei Kontrasten und Auflösung zwischen der alten Blu-Ray (Slider →) und der 4K UHD (Slider ←) überdeutlich. Man beachte alleine, wie viel besser die Neuauflage das Filmkorn händelt, wo die Erstauflage durchgehend Unruhen produziert.

Für das neue Master zeichnen sich Kino Lorber verantwortlich, die zu den besten Adressen gehören, wenn es um die Wiederaufbereitung alter Filme geht. Mit großer Sorgfalt hat man dort einen neuen Transfer vom Originalnegativ erstellen lassen und diesen anschließend einem minutiösen Remastering unterzogen. Genau dieses Master wurde von Capelight lizensiert und in Eigenregie im Rahmen der 4K UHD mit Support für HDR10 und Dolby Vision versehen, ebenso nicht unerwähnt darf natürlich der erweiterte Farbraum nach Rec.2020 bleiben. Schon die Blu-Ray Remastered profitiert recht eindrucksvoll von der schieren Auflösung, die dem neuen 4K-Transfer zugrunde liegt. Was hier alleine in Nahaufnahmen und ganz ohne den Einsatz künstlicher Nachschärfung an Details aus dem Material herausgekitzelt wird, ist verdammt eindrucksvoll.  

Die alte Blu-Ray (Slider →) wurde sichtbar nachgeschärft, was in extrem unnatürlichen Rändern resultiert. Auch hier wirkt die Einstellung milchig und schlicht zu hell eingestellt, wer genau hinschaut, kann auf der Wand im Hintergrund einige Rauschcluster ausmachen. Die 4K UHD (Slider ←) ist in allen Punkten dramatisch überlegen und liefert den harmonischeren, natürlicheren Gesamteindruck.

Nicht minder eindrucksvoll sind die präzise ausbalancierten Kontraste. Kraftvolles Schwarz und kristallines Weiß, wo die alte Blu-Ray viel zu oft in ein eher nebliges Grau tendiert hat. Bei der Wiedergabe der analogen und ursprünglichen Körnung stößt die Scheine bereits in Referenzbereiche vor. Dass der Film vor so vielen Jahrzehnten gedreht worden ist, fällt unter all diesen Gesichtspunkten kaum noch auf. Überdies punktet die neue Blu-Ray mit wesentlich besserer Durchzeichnung in dunkleren Bereichen. Wären da nicht gelegentliche Unschärfen in der Halbtotalen, wäre es nahezu perfekt. So agiert die Neuauflage zumindest sehr nahe daran. Vergleicht man das mit der nativ auflösenden 4K UHD, legt die in der Feindefinition ein Stück zu, intensiviert die Kontraste weiter und löst die bereits fantastisch aussehende Körnung nochmal besser auf. Ideal für Cineasten, die aus dem Material wirklich das letzte bisschen Qualität herausgequetscht wissen wollen. 

4K UHD und Blu-Ray Remastered: Der Ton

Bei der Klangausstattung kann man die Erstauflage mit gutem Gewissen als Totalschaden bezeichnen. Selbst das filmische Alter ist keine Entschuldigung für den völlig blechernen und kraftlosen Ton, den Filmconfect damals sowohl für die englische, als auch die deutsche Fassung beigelegt hat. In der Praxis ein bisschen so, als wären sämtliche Dialoge und Geräusche vor der finalen Abmischung nochmal in eine verbeulte Blechdose gebrüllt worden – anders kann man das Desaster wirklich nicht beschreiben. 

Dax führt seine Männer in ein von Anfang an aussichtloses Unterfangen. | 4K UHD

Zum Glück hat sich Capelight Pictures der Sache angenommen und beide Tonspuren als verlustfreie PCM-Monospuren umfangreich restauriert. Das Ergebnis klingt, wie man es erwarten kann: Eine perfekte Mischung aus altersbedingter Authentizität und moderner Technik. Eben so, dass der Ton auch zum Bild passt, ohne dass man gleichzeitig Angst davor haben muss, dass es einem beim Anhören aus den Ohren blutet. Alleine die tolle Filmmusik ist jetzt ein wahrer Ohrenschmaus und keine elendige Kakofonie mehr, die voller Verzweiflung vor sich hinkrächzt. 

Ungewissheit, Angst und Erschöpfung haben bei den jungen Soldaten tiefe Furchen hinterlassen. | 4K UHD

Nicht zu vergessen natürlich die Dialoge, bei denen man nun erstmals das Gefühl hat, dass die zu den jeweiligen Darstellern gehörenden Stimmen nicht meterweit von den eigentlichen Akteuren entfernt sind. Jetzt bin ich fast hingerissen, euch einmal zu empfehlen, nur für einen entsprechenden Vergleich ein Exemplar der alten Fassung anzuschaffen. Aber so sadistisch bin ich auch nicht, dass ich das mit gutem Gewissen tun kann. Insgesamt gefällt mir die neue Spur sogar ein bisschen besser als die englische Fassung, weil sie hauchfein präziser rüberkommt. Aber das sind Nuancen, die man genauso gut ignorieren kann, wenn das Gesamtbild durchgehend so unfassbar positiv ausfällt. 

Die Extras

Der Film wird im gewohnt solide verarbeiteten Mediabook ausgeliefert, welches neben der 4K UHD auch ein Exemplar der neuen Blu-Ray enthält. Das originale Kinoplakat samt charakteristischer Kolorierung gefällt mir sehr gut und wirkt viel stärker als jedes lieblose, nachträglich via Photoshop zusammengepanschte Cover, von denen es momentan viel zu viele gibt und in Aussicht auf die anstehenden Veröffentlichungen von Con Air und Das Vermächtnis des Tempelritter (dazu nächsten Monat mehr!) wohl auch noch viele mehr geben wird. 

Viel zu spät erkennt Dax den wahren Verantwortlichen hinter dem verlustreichen Sturmangriff. | 4K UHD

Dazu gibt es ein 24-Seiten umfassendes Begleitbuch mit informativen Hintergründen zum Film, sowie einen exklusiven Audiokommentar von Filmwissenschaftler Adrian Martin. Drei zusätzliche Interviews mit Historiker Peter Lrämer, Kritiker und Autor Richard Combs sowie dem britischen Filmemacher und Comedian Richard Ayoade runden das überschaubare, aber dennoch sehr interessante Material ab. 

“Wann immer man einen Film von Stanley Kubrick bespricht, kommt man um die Verwendung diverser Superlative in der Regel kaum herum. Wege zum Ruhm, wenngleich eher dem Frühwerk des verstorbenen Meisters zuzurechnen, bildet da keinerlei Ausnahme. Der Film hat absolute Pionierarbeit für das Genre der Antikriegsfilme geleistet und verleiht den Schrecken des Krieges nicht durch bloße Gewaltexzesse Ausdruck, sondern über die psychologischen Folgen, die er bei den Probanden hinterlässt. Das erinnerungswürdige Ende wird einen im Anschluss noch lange beschäftigen. 4K UHD und Blu-Ray Remastered offerieren ein signifikantes Upgrade über die Erstauflage und lässt einen schnell vergessen, dass der Film fast siebzig Jahre auf dem Buckel hat. Besser kann man einen Klassiker kaum restaurieren und das gilt übrigen auch für die fantastisch aufbereiteten Tonspuren. Lediglich die Extras bleiben etwas überschaubar, liefern aber viele spannende Hintergrundinfos zum Film.”


Quelle Bildmaterial: ©Capelight Pictures. All rights reserved.

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