Review | WWE 2K26

Wrestling im Echtgeldsumpf

Wer glaubt, dass die Videospielindustrie bereits den Gipfel der zusätzlichen Monetarisierung erreicht, hat WWE 2K26 noch nicht gespielt. Hier zahlt ihr neuerdings für Inhalte, die ihr wahrscheinlich niemals zu Gesicht bekommen werdet – außer natürlich, ihr blecht noch viel mehr für eine direkte Freischaltung. Abseits davon muss man neue Ideen leider wieder einmal mit der Lupe suchen – dafür war abseits des Workshops mit dem Thema „Wie zocken wir unsere Käufer möglichst effektiv ab?“ wohl keine Zeit mehr. Die haben wir uns dafür umso mehr für unseren Test genommen. 

Entwickler: Visual Concepts

Publisher: 2K

Plattform: PC | PS5 | XBS | NS2

Veröffentlichungsdatum: 13. März 2026 

Preis: ab 69,99€*

Altersfreigabe: ab 16 Jahren

IMDB | Metacritic | Opencritic


Echtgeldinhalte
Ungeschnitten


Straight Edge Showcase

Nur wenige Superstars haben die Geschicke der WWE auf so kontroverse Weise geprägt, wie CM Punk. Für die einen ist der mittlerweile 47-Jährige ein ewiger Rebell und Idol aller Nonkonformisten, für andere schlicht eine Diva mit großem Ego. Dass der gebürtige Chicagoer über Charisma und Talent verfügt, darin sind sich dagegen wohl alle einig, die wenigstens ein bisschen was vom Wrestling verstehen. Kein Wunder also, dass die Macher von Visual Concepts den polarisierenden Superstar mitsamt seiner illustren Karriere in den Fokus des diesjährigen Showcase rücken. Neben seinen Anfängen in der Indie-Szene und einigen seiner wichtigsten Fehden innerhalb der WWE gibt es als Bonus noch einige Was-wäre-wenn-Matches, welche damals aufgrund seines damals nicht gerade rühmlichen Endes beim Marktführer nie realisiert werden konnten. 

CM Punk ist zweifellos einer der kontroversesten Superstars der modernen Wrestling-Geschichte. Das diesjährige Showcase zeichnet wichtige Stationen seiner Karriere nach. Die passenden Geschichten dazu erzählt Punk höchstpersönlich. | PC, 4K, max. Settings

Vollständig ist die nachgestellte Vita natürlich keineswegs, was wieder einmal darin begründet liegt, dass einige der damaligen Kontrahenten mittlerweile bei anderen Promotionen unter Vertrag stehen. Genug, um wie jedes Jahr einige Stunden in dem Modus verbringen zu können, wird aber in jedem Fall geboten. Begleitet von vielen Einspielern und einem gelungenen Narrativ taugt die Komponente nicht nur für Fans des vieldiskutierten Superstars, sondern ist anhaltend ein guter Einstiegspunkt für das wieder einmal mehr als umfangreiche Angebot an Modi, dass euch WWE 2K26 zu bieten hat. Verglichen mit dem letzten Jahr spielt sich das langfristig aber etwas monotoner, da ihr eben überwiegend in die kunterbunt verzierte Haut von CM Punk schlüpft und nicht mehr die Kontrolle über eine ganze Blutlinie habt.  

Ein Fall für den Verbraucherschutz

Während ihr über die letzten Jahre und darüber hinaus bereits dort durch das Erreichen bestimmter Ziele eine Vielzahl neuer Inhalte – darunter eben auch neue Legenden für euer Roster – freischalten konntet, wurden viele dieser Boni nun vollständig in den neuen Ringside Pass überführt. Insgesamt sechs dieser Battle Passes soll es über den Verlauf des Jahres geben, wobei neben einer kostenlosen Variante auch eine Premiumvariante zum Preis von jeweils zehn Euro existiert – und natürlich gibt’s neue Superstars nur in der kostenpflichtigen Variante, die bisherigen DLC-Packs wurden ebenfalls komplett gestrichen. Das große Problem an der Sache: Ihr könnt die in den jeweiligen Pässen enthaltenen Superstars alter und aktueller Tage nicht direkt nach Erwerb nutzen, sondern müsst diese zunächst freispielen. Und das dauert. Und dauert. Und dauert!

Ihr wolltet Reißzwecken? Ihr kriegt Reißzwecken! Den Preis von mindestens siebzig Euro rechtfertigt die kleine Neuerung aber nicht. | PlayStation 5 Pro

Selbst nach fünfundzwanzig Stunden regulärem Gameplay, die ich im Rahmen des Testberichts aufgebracht habe, konnte ich gerade einmal die Hälfte der insgesamt vier enthaltenen Charaktere des ersten Passes freischalten. Rechnet das mal hoch. Wahrscheinlich hat 2K die Server für das Spiel längst abgeschaltet, bevor ihr euer Roster komplettieren könnt. Die Zeit, die ihr für die Freischaltung dieser Inhalte benötigt, ist so absurd hoch, dass ihr bis zur Veröffentlichung von WWE 2K27 praktisch kein anderes Spiel in die Hand nehmen dürft. So zahlt ihr ihr langfristig für Inhalte, die ihr nie aktiv nutzen könnt! Dass in diesen Pässen mittlerweile überwiegend kosmetische Inhalte oder ein paar kleine Währungsboni enthalten sind und man das Ganze quasi als optionalen Bonus betrachten kann, hat sich als bittersüßer Kompromiss einigermaßen etabliert. 

In WWE 2K26 könnt ihr nahezu unbegrenzt viel Echtgeld versenken. Es gibt fast nichts, was es nicht zu kaufen gibt. Und das ist im negativsten Sinne gemeint. | Momentaufnahme aus dem Steam-Store

Hier sind wir allerdings an einem Punkt angelangt, wo ihr nochmal Geld für Booster auf den Tisch legen müsst, um Charaktere freizuschalten, für die ihr bereits zusätzlich bezahlt habt. Für ein Spiel, welches in der Basisversion bereits mindestens siebzig Euro kostet und damit zusätzlich einen Zehner mehr als im Vorjahr. Die Alternative ist: Grind. Bis euch die Finger abfaulen. 

WWE 2K26 erscheint gleich in vier unterschiedlichen Editionen. Für den mit Abstand teuersten Vertreter müsst ihr knapp 150€ auf den Tisch legen, erhaltet dafür aber sämtliche sonst nur auf unverhältnismäßig langfristige Weise freischaltbare Inhalte sofort, außerdem gibt es zusätzliche Boni – unter anderem in Form dicker Währungspakete. Im ohnehin bereits extrem problematischen Kontext der aggressiven Monetarisierung ist das Pay-2-Win und Pay-2-Play in Reinkultur. Dafür werten um insgesamt zwanzig Punkte ab.

Das kennt man aus dem Hause 2K eigentlich schon, bezog sich bisher allerdings nur auf die chronisch knappe Ausschüttung von VP, die ihr auch dieses Mal wieder zwangsläufig benötigt, um mit eurem selbst erstellten Charakter in den anhaltend auf Echtgeldinvestitionen ausgelegten Modi á la MyFaction oder The Island überhaupt ansatzweise konkurrenzfähig bleiben zu können. 

Nur seinen Namen zu sagen ist dieses Mal leider nicht genug: Joe Hendry taucht nur als Vorbestellerbonus im Spiel auf, für alle anderen kostet er extra. | PlayStation 5 Pro

Dass man die wenigen regulär freischaltbaren Charaktere nun auch noch hinter die Paywall gepackt hat und diese erst nach zig Stunden Spielzeit nutzen kann, setzt der Sache echt die Krone auf. Ich will nicht tonnenweise verschiedene Outfits für einen Superstar, mit denen das Roster ohnehin bereits seit Jahren elendig künstlich aufgeblasen wird. Ich will ein ausgeglichenes und vor allem vollständiges Roster, ohne dafür eine Niere und Teile der Leber auf dem Schwarzmarkt verhökern zu müssen! Und ich will das vor allem durch fairen, regulären Fortschritt im Spiel bekommen. Was hier stattfindet, ist ein alarmierendes Warnsignal, gegen das man sich unbedingt zur Wehr setzen sollte. Notfalls damit, das Spiel gar nicht erst zu kaufen. Denn Widerstand mit der Brieftasche ist der einzig effektive Widerstand, der uns als Gamern noch geblieben ist. 

Ein Kessel Buntes

Dabei hätte die Reihe es gar nicht nötig, seine potenzielle Kundschaft derart brutal über den Tisch zu ziehen. Das grundlegende Inhaltspaket ist nämlich gewohnt riesig, es gibt für jeden Geschmack und Anspruch etwas zu entdecken. Zwar hat sich im Universe nichts Erkennbares getan und eine komplette Neustrukturierung wäre definitiv wünschenswert, trotzdem kann man dort weiterhin unzählige Stunden versenken und die Zügel über die komplette WWE mitsamt ihrer Strukturen mit viel kreativer Freiheit eigenständig in die Hände nehmen. MyRise offeriert eine umfangreiche Karriere für euren selbst erstellten Superstar, die wahlweise mit einem weiblichen oder männlichen Charakter beschritten werden kann. Als solcher kehren wir nach einer langen Pause in die WWE zurück und müssen entscheiden, auf welche Weise wir uns den Weg zurück an die Spitze erkämpfen wollen. Die Geschichte ist generisch wie eh und je, bietet aber ein hohes Maß an Entscheidungsfreiheit. Auch an der potthässlichen Inszenierung hat sich leider nicht geändert.  

In der Abwesenheit unseres Superstars ist Bron Breakker zum neuen WWE-Champion aufgestiegen. Die Damen müssen sich alternativ mit Jordynne Grace abmühen, erleben sonst aber dieselbe Geschichte. | PC, 4K, max. Settings

MyFaction bleibt als Äquivalent zum Ultimate Team der Konkurrenz die zentrale Komponente für Kartensammler. Viele Inhalte lassen sich exklusiv nur dort freischalten, was besonders ärgerlich ist, da der Zufall anhaltend darüber entscheidet, wann (und ob) ihr überhaupt Zugang dazu erhaltet. Die Nötigung, anhaltend zusätzliches Geld in die unterschiedlichen Packs zu pumpen, ist allgegenwärtig. Gleiches gilt für die im letzten Jahr eingeführte The Island, wo sich ebenfalls nichts nennenswertes getan hat und ihr nun in einem Kampf zwischen drei rivalisierenden Fraktionen um die Kontrolle kämpfen müsst. Das kompetitive Miteinander kann Spaß machen – wenn ihr regelmäßig Bares in den Modus pumpt. Anderenfalls erhaltet ihr nicht einmal im Ansatz ausreichend VC, um die Werte eures Charakters auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu pushen. Eine Alternative für die Hardware der letzten Generation gibt es dieses Mal nicht, was ganz einfach daran liegt, dass die Reihe erstmals nicht mehr dafür veröffentlicht wird. Ob sich das wie seit Jahren gefordert positiv auf die Technik auswirkt, klären wir weiter unten.

Auf der Insel ist ein erbitterter Fraktionskampf ausgebrochen, drei Gruppierungen kämpfen um die Vorherrschaft – und wir sind mitten drin, wenn wir es uns leisten können. | PlayStation 5 Pro

Ebenso muss man wirklich gewichtige Neuerungen mit der Lupe suchen, wenn es um MyGM geht. Die beliebte Verwaltungskomponente führt dieses Jahr erstmals einen Mehrspielermodus für bis zu vier Spieler ein, verweilt sonst aber in altbekannten Mustern. Wenn sich insgesamt also so wenig getan hat, dass man das alles auch locker mit einem Update in den Vorjahresvertreter hätte implementieren können, stellt sich doch die Frage: Was haben die Entwickler im letzten Jahr eigentlich getan, außer darüber zu beraten, wie man noch mehr Paywalls in das Spiel einbauen kann? Mit der Wiederimplementierung vier klassischer Matchtypen können sich zumindest alte Genrehasen freuen, die sich ebenso wie ich oft lethargisch an die guten alten Tage eines WWE Smackdown! vs. Raw zurückerinnern. Das Inferno Match kehrt in WWE 2K26 ebenso zurück wie I Quit!, Dumpster Matches und Three Stages of Hell. Als nette Ergänzung zum bestehenden Pool an Typen definitiv eine gute Idee, spielen sich die Varianten so angenehm klassisch, wie man es vielleicht von früher kennt. 

Das Inferno Match ist nur einer von insgesamt vier Klassikern, die in WWE 2K26 ihre langersehnte Rückkehr feiern. | PlayStation 5 Pro

Gleichzeitig wirbt das Spiel damit, mit weit über vierhundert Superstars und Legenden wieder einmal das bisher größte Roster in der Geschichte des Franchises und darüber hinaus anzubieten. Stimmt tatsächlich, wenn man neben den nahezu unerreichbaren Echtgeld-Freischaltungsgräbern auch die Tatsache einrechnet, dass viele Charaktere in mehreren Variationen vorhanden sind. Bereinigt man das Roster von diesen unnötigen Aufblähungen und bricht das Ganze auf realistische Maßstäbe runter, wird es schon deutlich überschaubarer – aber immer noch sehr umfangreich. Das Spiel ist inhaltlich in etwa auf dem Stand vom Spätsommer des letzten Jahres. Hier kommt dann die Community ins Spiel, die im gewohnt mächtigen und umfangreichen Editor alles erstellen kann, was möglicherweise fehlt oder auf regulärem Wege erst seinen Weg ins nächste Spiel finden würde. Die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt, alle Inhalte lassen sich (wenn auch plattformbegrenzt) kostenlos mit anderen Spielern teilen. 

Deckel drauf, Affe tot: Im Dumpster Match müssen wir den Kontrahenten in die Mülltonne verfrachten. Spielt sich genau wie ein Casket Match, nur mit weniger Eichenholz. | Nintendo Switch 2

Was mir bei alledem im Kern fehlt, ist das gewisse Etwas. Das große, neue Ding. WWE 2K26 fühlt sich mehr als je zuvor wie ein Vollpreis-Update an. Tiefgreifende Verbesserungen gibt es keine, man hat hier und da ein wenig an den Stellschrauben gedreht und das auch nur gerade so, wie es eben nötig ist, um das Spiel mit frischem Cover und dazugehörigen Preisschildern versehen zeitnahe zur kommenden Wrestlemania in die Ladenregale bringen zu können. Will ich mindestens siebzig Euro dafür bezahlen, nur um bei Matchbeginn entscheiden zu dürfen, ob ich die anstehende Konfrontation mit Handschlag, hinterhältigem Angriff und Co. beginnen will? Nein! Und ganz ehrlich: Ihr solltet das auch nicht. Denn spielerisch wird hier abseits davon und einigen Verbesserungen bei der Objektphysik absolut nichts neues geboten. 

Die leidige Technik

Wer gehofft hat, mit dem Verzicht auf einen Last-Gen-Release jetzt mit einer komplett neuen oder zumindest dramatisch verbesserten Engine verwöhnt zu werden, irrt. Unter Haube werkelt nämlich immer noch derselbe, längst angestaubte Grafikmotor. Zugegeben, es gibt etwas mehr optische Individualität bei der Darstellung der Haare, wovon besonders lange Mähnen profitieren. Und auch dieser krasse Look zerschnittener Teppichproben ist nicht mehr so überwältigend wie bisher. Die Modelle wurden je nach Notwendigkeit ein wenig verbessert, im direkten Vergleich hat sich in dem Segment jedoch eher wenig getan. Ein Wiedererkennungswert ist durch die Bank vorhanden, sichtbare qualitative Differenzen bleiben. 

Die Einzüge sehen wieder einmal klasse aus und stehen den echten TV-Shows in nichts nach. Abseits davon zeigt das Spiel anhaltend zahlreiche Alterserscheinungen. | PC, 4K, max. Settings

So sieht Titelstar CM Punk dieses Jahr besonders realitätsnahe aus und auch beim Modell von Tiffany Stratton hat sich einiges getan, während eine Charlotte Flair nun mit aktuellem Gesicht auftreten darf (fragt sich immer nur, wie lange). Aber gerade der Vergleich zwischen den Neuzugängen im Roster mit eher alteingesessenen Charakteren zeigt sich eben oft eine sichtbare Diskrepanz bei der Umsetzung. Da ist stellenweise einfach viel wiederverwertet worden, was man einfach sehen kann. Trotzdem: Die Entrances sehen wieder einmal durchgehend fantastisch aus und wurden mit viel Liebe zum Detail implementiert. Hier hat man wirklich das Gefühl, eine reguläre WWE-Ausstrahlung im TV zu verfolgen. Die dazugehörigen Kommentare werden von Michael Cole, Corey Graves, Booker T und Wade Barrett beigesteuert – je nachdem, bei welcher Show das Match stattfindet. Das fühlt sich dank der Ergänzungen frischer an als noch in den Vorjahren. 

Legenden im Duell: Kurt Angle hat Eddie Guerrero im Aufgabegriff. Gibt der Gegner auf, ist das Match vorbei. Das Ganze wird von einem durchaus spannenden Minispiel begleitet. | PlayStation 5 Pro

Im Ring wirkt das Spiel dagegen wieder etwas steril. Detailarme Umgebungstexturen, ein nicht mehr sonderlich ansehnliches Publikum und die typischen kleinen Fehlerteufelchen bei Physik und Animationen…all das begleitet die Reihe mittlerweile seit Jahren und zeigt umso deutlicher auf, wie notwendig eine Generalüberholung eigentlich ist. Zweckdienlich, keine Frage. Aber eben auch nicht mehr als das. Das ist besonders schade, wenn man bedenkt, dass man durch den Verzicht auf einen Last-Gen-Release deutlich andere Möglichkeiten bei der visuellen Präsentation gehabt hätte, diese aber allesamt ungenutzt geblieben sind. Andererseits muss der Titel ja auch auf der Nintendo Switch 2 laufen. Trotzdem, alles in allem wäre selbst dort mehr drin gewesen, obwohl WWE 2K26 auf der tragbaren Konsole so wunderbar läuft, wie auf allen anderen Plattformen auch. 

Randnotizen

Neueinsteiger dürfen sich über gewohnt umfangreiche Tutorials freuen, mehrere fair ausbalancierte Schwierigkeitsgrade garantieren, dass wirklich jeder Zugang zum Spielgeschehen findet. WWE 2K26 ist mehr Simulation als Arcade, was auch durch die neue Mechanik unterstrichen wird, dass ihr nun bei leerem Ausdauerbalken keine Konter mehr durchführen könnt und gegnerischen Finishern im Worst Case schutzlos ausgeliefert seid. Die Menüs präsentieren sich sauber und aufgeräumt, ebenso gefällt mir die Tatsache, dass dieses Jahr beim Soundtrack wieder eher rockige Tunes im Vordergrund stehen. 

Io Sky gibt sich die Ehre. Die Modelle der Damen sehen dieses Jahr insgesamt besser aus als noch in den Vorjahren. Vor allem bei den Haaren hat sich ein bisschen was getan. | PlayStation 5 Pro

Ladezeiten sind praktisch nicht vorhanden oder zumindest verschwindend kurz, so dass ihr schnell überall dort seid, wo ihr hinwollt. Bis zu vier Spieler können an einer Konsole zusammen oder gegeneinander über viele Modi antreten, dazu gibt’s wie immer eine umfangreiche Mehrspielerkomponente. Wichtig zu erwähnen ist, dass sich die Stabilität der dazugehörigen Server über die Jahre dankbarerweise drastisch verbessert hat. Die anhaltend schlechte Unterstützung für Crossplay ist dagegen geblieben, was wirklich ärgerlich ist, da man gerade jetzt problemlos einen Zusammenschluss zwischen den aktuellen Plattformen hätte vollziehen können. Das gilt leider auch für die von der Community erstellten Kreationen. Zeitgemäß ist das jedenfalls nicht mehr. 

Die Editoren lassen keine Wünsche offen. In Sachen Crossplay gibt’s dagegen immer noch keine guten Nachrichten. | PC, 4K, max. Settings

Die Bedienung geht gut von der Hand, ein Controller ist quasi verpflichtend. Einsteiger müssen sich auch nach erfolgreich absolviertem Tutorial vielleicht noch ein wenig zusätzliche Eingewöhnungszeit zugestehen, damit alle Tastenkombinationen in Fleisch und Blut übergehen. Wenn man den Dreh erstmal raus hat, macht’s in jedem Fall viel Spaß. Vieles, was das Spiel mechanisch offeriert, findet man ja oft eher durch Zufall heraus. Damit bringt man sich um einen Großteil des Vergnügens, also nehmt euch die Zeit, sämtliche Mechaniken kennenzulernen – es lohnt sich, versprochen! 

„Dass WWE 2K26 nach der geglückten Rückkehr der Reihe vor einigen Jahren mittlerweile wieder komplett im Trott kleinerer Verbesserungen und Erweiterungen zum Vollpreis versumpft ist, ärgert eigentlich schon genug. Viele Kernkomponenten zeigen mittlerweile dramatische Alterserscheinungen und auch visuell entwickelt sich die Reihe insgesamt nicht angemessen genug weiter. Der gewaltige Umfang ist längst mehr Masse als Klasse und die neuen Matchtypen hätte man locker auch als Patch in den Vorgänger implementieren können. Echte Neuerungen? Fehlanzeige. Für so viel Stagnation mindestens siebzig Euro zu verlangen, ist schon frech genug. Zusätzlich zu dem ohnehin bereits unmoralisch hohen Echtgeldeinschlag aber jetzt auch noch sowieso schon kostenpflichtige Charaktere mit einem lächerlich hohen Grind zu versehen, bis man diese überhaupt nutzen darf, ist wirklich der vorläufige Gipfel der Frechheit. Das verdient in der Summe nur eine Reaktion: Boykott. Da wundert es fast gar nicht, dass man uns dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt kein Muster zur Verfügung stellen wollte. Wer Unrechtes tut, fürchtet Kritik umso mehr.“

  • Realitätsnahe inszenierte Einzüge
  • Authentische WWE-Atmosphäre
  • Gut inszenierter Showcase
  • Karrieremodus mit hoher spielerischer Freiheit
  • Gewaltiges Basisroster
  • Immense Auswahl an Modi aller Art…
  • …mit vier kurzweiligen Rückkehrern
  • Gewohnt gutes Gameplay
  • Ein paar sinnvolle Erweiterungen und Verbesserungen
  • …allem voran der dynamische Mehrwert beim Matchbeginn
  • Fair ausbalancierte Schwierigkeitsgrade
  • Umfangreiche Tutorials
  • Referenzverdächtige Creation-Suite mit praktischem Sharing-Feature
  • Gewohnt solider Mehrspielermodus
  • Sehr gute Tracklist (natürlich Geschmackssache)
  • Neue Kommentatoren bringen frischen Wind ins Geschehen
  • Angenehm übersichtliche Menüführung
  • Zugängliche Bedienung via Gamepad
  • Technisch in vielen Aspekten längst nicht mehr zeitgemäß
  • Qualitative Diskrepanz zwischen den Charakteren teilweise überdeutlich
  • Showcase dank Fokus auf einen Superstar etwas dröger im Ablauf als noch im Vorjahr
  • Im Kern kaum mehr als ein Update zum Vollpreis
  • Universe und MyGM nahezu identisch zu den Vorjahren
  • Anhaltend unansehnlich präsentierte Karriere…
  • …die inhaltlich überwiegend Bekanntes neu aufwärmt
  • Künstlich aufgeblasenes Roster mit viel zu vielen überflüssigen Variationen
  • Unfassbar dreiste Freischaltungspolitik im Rahmen des kostenpflichtigen Ringside Passes…
  • …mit auf regulärem Wege nahezu unerreichbarem Zeitaufwand, um Bezahlcharaktere (!) überhaupt spielen zu können
  • MyFaction und The Island mit brutalem Pay-2-Win und Pay-2-Shortcut-Einschlag…
  • …was durch die absichtlich knappe Währungsausschüttung bei gleichzeitig unverschämt hoher Preisgestaltung noch verstärkt wird
  • Anhaltende Aussetzer bei K.I., Physik und Animationen
  • Mit Maus- und Tastatur am PC quasi unspielbar
  • Ungenügendes, weil praktisch nicht vorhandenes Cross-Platforming

Entsprechende Rezensionsmuster sind von uns auf eigene Kosten bereitgestellt worden.

*Unsere Links werden nicht mit einer Monetarisierung versehen.

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