UHD/Blu-Ray: „Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung“

                                                      Getestet und verfasst von General M

                     Quelle Bildmaterial: „©Lucasfilm Ltd. Im Vertrieb  von The Walt Disney Company. All rights reserved.“

                                 Ab sofort erhältlich als 4K UHD und Blu-Ray Remastered

81m2ymT5m9L. SL1500 Über vier Jahrzehnte ist es her, als zwei Worte für immer und ewig die Art verändern sollten, wie Kino gemacht und wahrgenommen wird: Star Wars, oder alternativ Krieg der Sterne, sorgte weltweit für ungekannte Warteschlangen vor den Lichtspielhäusern. Schon rasch ging es nicht mehr darum, ob man den Film gesehen hatte, sondern wie oft. Über die Zeit wurde der Urvater einer der erfolgreichsten Franchises aller Zeiten immer wieder neu ausgewertet, 1997 sogar (und sehr zum bis heute anhaltenden Verdruss der Fans) komplett digital überarbeitet und mit neuen Effekten versehen. Nun feiert der Klassiker in nochmals angepasster Form endlich seine Heimkinopremiere in 4K. Ob sich das lange Warten gelohnt hat? 

Der Film

Seit vielen Jahren schon herrscht das böse Imperium mit harter Hand über die Galaxis. Jedweder Widerstand wird brutal im Keim erstickt. Und doch ist es einer Handvoll mutiger Rebellen gelungen, sich die Pläne der neuesten imperialen Waffe unter den Nagel zu reißen: Dem Todesstern, einer Raumstation, deren gewaltige Feuerkraft mit einem Schlag ganze Planeten auszulöschen vermag. Als das Schiff der Rebellenanführerin Prinzessin Leia Organa (Carrie Fisher, Fanboys) auf dem Weg zu ihrem Heimatplaneten Alderaan von imperialen Truppen unter Führung des grausamen Sith Lord Darth Vader geentert wird, überträgt Leia die Pläne in die Datenbank des Droiden R2-D2, dem zusammen mit dem ewig plappernden Protokolldroiden C3-PO gerade noch die Flucht auf den nahegelegenen Wüstenplaneten Tatooine gelingt. 

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Dort gelangt das ungleiche Duo nach einigen Abenteuern unfrewillig in den Besitz des Feuchtfarmers Owen Lars und dessen Frau. Der sorgt sich nicht nur um die anstehende Ernte, sondern vor allem um seinen elternlosen Neffen Luke Skywalker (Mark Hamill, Kingsman: The Secret Service), der es gelangweilt vom Leben inmitten von Sand und Wind gar nicht erwarten kann, Tatooine für immer zu verlassen. Während das Imperium den flüchtigen Droiden folgt, jagt Luke den Ausreißern zum exzentrischen Einsiedler Ben Kenobi (Oscar©-Preisträger Sir Alec Guiness, Die Brücke am Kwai) nach. Der heißt eigentlich Obi-Wan, offenbart sich als einer der letzten noch lebenden Jedi Ritter und hat vor vielen Jahren gemeinsam mit Luke´s Vater in den Klonkriegen gekämpft, ehe er ins Exil gezwungen wurde. Nunmehr im Besitz der Baupläne des Todessterns, will er diese sicher zu den Rebellen auf Alderaan bringen. Luke, der bei seiner Rückkehr nach Hause nur noch die verbrannten Leichen von Onkel und Tante vorfindet, entscheidet sich schließlich dazu, Obi-Wan auf seiner Mission zu begleiten und sich zum Jedi ausbilden zu lassen. 

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Dank der Hilfe des hochverschuldeten Schmugglers Han Solo (Harrison Ford, Jäger des verlorenen Schatzes) und dem Wookie Chewbacca gelingt Luke, Obi-Wan sowie den beiden Droiden an Bord des Millennium Falcon knapp die Flucht von Tatooine. Doch dort, wo einst das paradiesische Alderaan war, finden sich nur noch Trümmer…und der Todesstern. Unfreiwillig via Traktorstrahl an Bord der überdimensionierten Kampfstation gelangt, suchen die Gestrandeten verzweifelt nach einer Fluchtmöglichkeit. Während Obi-Wan sich ganz auf sich gestellt an die Deaktivierung des Traktorstrahls macht, wollen Luke, Han und Chewbacca die ebenfalls dort gefangene Prinzessin Leia befreien. Die Flucht gelingt schließlich unter großen Opfern. Entschlossen, den Todesstern endgültig zu zerstören, bereitet sich die gesamte Rebellenflotte auf den finalen Schlag gegen das Imperium vor. Doch die Zeit drängt, denn die todbringende Raumstation hat bereits Kurs auf die Basis der Rebellen genommen. Und auch Darth Vader, der das Machtpotenzial von Luke erkannt hat, will bei der Schlacht um die Freiheit der Galaxis noch ein von Atemnot begleitetes Wörtchen mitreden…

Die Rezension

Gegen zahlreiche Widerstände gelang es George Lucas im Jahr 1976 endlich, seine seit langem gehegte Vision einer Weltraumoper auf die Leinwand zu bringen. Bis dahin war es jedoch ein weiter Weg: Erst über zahllose Drehbuchentwürfe entstanden jene ikonischen Figuren, Orte und Hintergründe, wie wir sie heute kennen. Dabei glaubte Lucas selbst nicht daran, dass Star Wars ein großer Erfolg werden würde. Regiekollegen aus dem engsten Freundeskreis wie Brian De Palma sprachen gar vom schlechtesten Film aller Zeiten. Nur der damals gerade mit Der weiße Hai weltberühmt gewordene Steven Spielberg ahnte, welchen Einfluss Star Wars auf die Kinolandschaft nehmen würde. Und er sollte Recht behalten. Innerhalb kürzester Zeit dominierte der Film sämtliche Charts und brach dabei einen Zuschauerrekord nach dem anderen. Zwar empfanden Kritiker den Film alles andere als gelungen, das Publikum jedoch hatte sich in Darth Vader, Luke Skywalker und Co. verliebt (was einmal mehr eindrucksvoll beweist, wie wenig unsereins gelegentlich vom Film versteht), auch die Effekte suchten damals ihresgleichen. Doch auch hinter den Kulissen erwies sich Star Wars als revolutionäre Offenbarung und begründete dank seiner zahlreichen Fortsetzungen überhaupt erst das Franchising von Filmen. Sieben Oscars© waren der Mühe Lohn, unter anderem ausgezeichnet wurden Soundtrack, Kulissen und Effekte. 

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Der sensationelle Erfolg ließ nicht nur die Aktien der damals dem Bankrott nahen Produktionsgesellschaft 20th Century Fox schlagartig in die Höhen schnellen, auch das Merchandising zum Film ging weg wie warme Semmeln. Lucas, der sich in weiser Voraussicht sämtliche Rechte daran erhalten hatte, wurde alleine durch diesen Umstand über die Jahre zum Multimilliardär. Übrigens: Wer mehr über das Spielzeug zu Star Wars erfahren will und Netflix sein Eigen nennt, sollte unbedingt die fantastische, dazu passende Dokumentation im Rahmen der The Toys of our Lives – Reihe auschecken. Jahrzehnte nach Ende der ursprünglichen Trilogie, über welche wir in den kommenden Tagen noch genauer berichten werden, machte sich George Lucas pünktlich zum zwanzigsten Jubiläum des Originals endlich an die Arbeit an den Prequels. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Film bereits in unzähligen Formen für das Heimkino ausgewertet, sei es als VHS, Laserdisc und sogar als kurios auf knapp siebzehn Minuten zusammengekürze Super 8-Version. 1997 wurde dann zur Jubiläumsfeier eine komplett neu gemasterte Special Edition für jeden Teil der Trilogie veröffentlicht, die sowohl auf VHS wie auch im Rahmen einer kurzen Kinoauswertung einmal mehr extrem erfolgreich abschnitten – schließlich wollten auch neue Generationen herausfinden, wie sich Star Wars auf der großen Leinwand anfühlt.

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Doch Lucas´ Überarbeitungswahn stieß besonders alteingesessene Fans massiv vor den Kopf. Nachträglich hinzugefügte Kreaturen und Effekte aus dem Computer, das Retuschieren liebgewonnener Filmfehler und allem voran der massive Eingriff in die legendäre Szene auf Mos Eisley, in der Han Solo kaltblütig den Kopfgeldjäger Greedo erschießt hin zugunsten einer Art Notwehrsituation spalten seitdem die Fangemeinde, auch weil die Originalversionen seitdem aufgrund anhaltender Weigerung des Schöpfers nicht mehr neu aufgelegt worden sind. Aber das alles ist wieder eine Geschichte für sich und würde wohl den Rahmen der Rezension sprengen. Fakt ist, Star Wars ist und bleibt Kult, der die Wahrnehmung des Kinos für immer nachhaltig verändert hat und auch über vierzig Jahre nach Erstveröffentlichung nichts von seinem Charme verloren hat. Was darauf folgte…nun, dazu kommen wir im Laufe der Woche noch zu sprechen. Sehr viel mehr kann und muss zum Urvater der Reihe wohl auch nicht mehr gesagt werden. 

UHD und Blu-Ray: Das Bild

Bereits die Erstauflage in High Definition von 2011 wusste auf den ersten Blick zu überzeugen, offenbart aber gemessen am modernen Zeitgeist teilweise immense Schwächen bei der Farbgebung, die nach erneuter Nachbearbeitung so sehr von Magentatönen dominiert wird, dass man einerseits kaum mehr von Natürlichkeit sprechen kann, sich andererseits aber auch meilenweit vom ursprünglichen Look des Films entfernt. Mit der Neuabtastung in 4K, die einmal mehr auf der Special Edition von 1997 basiert, hat man sich diesem Problem erfolgreich angenommen, allerdings auch gleichzeitig nochmals Überarbeitungen am Film selbst vorgenommen. Die halten sich dieses Mal aber zum Glück in Grenzen und betreffen hauptsächlich Verfeinerungen bereits vorgenommener Anpassungen, beispielsweise nicht ganz so gut geglückte Retuschen und dergleichen. Lediglich das Ableben von Greedo wurde erneut überarbeitet. Wie genau, könnt ihr euch hier ansehen. So oder so, auch UHD und Blu-Ray Remastered stellen also nicht die erhoffte Veröffentlichung des unveränderten Originals dar. Und mittlerweile muss man sich wohl langsam mit der Tatsache arrangieren, dass dies auf offiziellem Weg auch nicht mehr passieren wird. 

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Was wir dagegen mit der Neuauflage erhalten, ist trotzdem nicht uninteressant, sondern zum ersten Mal im Rahmen unserer Besprechungen sogar für Besitzer der Erstauflage ein Upgrade wert! Schon über die Blu-Ray Remastered wird deutlich, dass in Sachen Detaildarstellung ein deutlicher Mehrwert geboten wird. Nahezu sämtliche Kleidung, sogar die homogenen Uniformen der Sturmtruppler, offenbaren bisher ungesehene Details. Selbst hauchfeine Kratzer an glatten Oberflächen werden plötzlich sichtbar. All das sucht man bei der Fassung von 2011 komplett vergeblich. Die liefert dagegen aber überraschenderweise das natürlichere Filmkorn. Zwar wurde schon damals mithilfe von Weichzeichnern ein bisschen nachgeholfen, dass aber so rücksichtsvoll, dass man am Ende zu einem tollen Kompromiss aus Stabilität und Natürlichkeit gelangte. Das ist nun leider nicht mehr der Fall, denn gerade Gesichter wirken in Nahaufnahmen plötzlich immer mal wieder ein wenig wie aus Wachs. Bei weitem nicht so schlimm wie bei der berühmt-berüchtigen Ultimate Hunter Edition zu Predator zwar, aber im direkten Vergleich zur alten Blu-Ray absolut wahrnehmbar. Filmkorn ist nämlich kein statisches Element, sondern ein sich stets in Bewegung befindliches. Hier aber friert die Körnung in manchen Szenen komplett ein. Das ist nicht allzu gewichtig, sollte aber trotzdem erwähnt werden. 

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Die Farbgebung haben wir ja bereits kurz thematisiert, jetzt schauen wir uns die ganze Sache aber nochmal im Detail an. Wo die Filme der Prequeltrilogie mit Ausnahme von Episode III: Die Rache der Sith so gut wie identisch zu den Erstauflagen abliefern, ist der Unterschied zwischen alter und neuer Blu-Ray zu Episode IV: Eine neue Hoffnung einer wie Tag und Nacht. Die arg unnatürliche, viel zu farbintensive Palette der Erstauflage weicht nun einem deutlich erdigerem Look, welcher sich wesentlich mehr an der ursprünglichen Intention von George Lucas orientiert und von diesem höchstpersönlich abgesegnet wurde. Schon in der Eröffnungsszene versumpft die alte Blu-Ray immer wieder massiv in Magenta und verleiht sowohl den weißen Korridoren als auch Explosionen und Hauttönen eine völlig unrealistische Optik. All das hat man mit der Neuabtastung komplett zurückgefahren. Zwar mag das Bild nun auf den ersten Blick sehr farbarm wirken und zudem auch etwas übermäßig gelblastig, all das passt aber sehr gut zum Alter des Originalmaterials und sollte besonders Puristen glücklich machen. Wer sich mit der krassen Abwendung vom knallbunten Einschlag hin zu mehr Authentizität partout nicht arrangieren mag, wird mit der Blu-Ray Remastered wahrscheinlich kaum glücklich werden. Daran wird auch die bessere Durchzeichnung in dunklen Szenen nichts ändern können.

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Was der Neuauflage aber absolut nicht zugute kommt, sind die nachträglich implementierten CGI-Effekte von 1997. Hier beißt sich das hochauflösende Analogmaterial mit den miesen Verschlimmbesserungen mehr als je zuvor. Sowohl der computeranimierte Jabba als auch die ganzen Kreaturen auf Tatooine sehen im Kontext des Originalmaterials einfach nur furchtbar aus. Dieser Umstand wird über die in nativem 4K auflösende UHD nur noch deutlicher hervorgehoben. Angereichert mit dem obligatorischen erweiterten Farbraum nach Rec.2020 und HDR10 (Dolby Vision gibt es wieder nur über den hauseigenen Streamingdienst Disney+). In Sachen allgemeiner Bildqualität kitzelt die UHD nochmals mehr Detailnuancen aus dem neuen Master heraus. Die eben genannten Feinheiten kommen dadurch noch besser zur Geltung, alles in allem ist der Sprung aber nicht mehr ganz so gewaltig wie jener zwischen der alten und neuen Blu-Ray. Wer den Klassiker aber unter bestmöglichen Bedingungen sehen will, kommt um die UHD absolut nicht herum, auch weil sie farblich den besten Kompromiss zwischen den beiden Blu-Ray´s bietet. Nicht mehr ganz so durchgehend gelblich, sondern wohldefiniert präsentieren sich die Farben hier. Gesichter wirken gesünder, ohne dabei zu übersättigen. Selbst in den Wüstenszenen wird besser differenziert. Dazu gesellen sich nochmals stimmigere Kontraste. Weil selbst dem in nativem 4K angebotenen Stream über Disney+ ein solch harmonisches Gesamtergebnis zu keinem Zeitpunkt gelingt, ist die UHD gegenwärtig das Maß aller Dinge und jeder anderen Fassung mit Abstand klar zu bevorzugen. 

UHD und Blu-Ray: Der Ton

Noch vor Veröffentlichung der Neuauflagen war das Geschrei im Netz über die auf dem Papier schlechter kodierten Tonspuren groß. Wie aber bei den bisher von uns getesteten Filmen zeigt sich, dass hier viel Lärm um wenig gemacht wurde. Denn auch in Form von komprimiertem Dolby Digital 7.1 klingt Episode IV: Eine neue Hoffnung wieder beinahe identisch zur verlustfreien Masterspur der Erstveröffentlichung von 2011 unter dem damaligen Banner von 20th Century Fox. Den größten Unterschied findet man wieder mal bei der grundlegend viel zu leisen Abmischung seitens Disney. Etwa ein Fünftel des Referenzpegels muss an der Anlage nachjustiert werden, ehe man hier auf eine identische Lautstärke gelangt.

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Erst dann präsentiert sich Star Wars so, wie man es kennt, nämlich für sein Alter überraschend aktiv mit wuchtig durch den Raum zischenden Lasersalven und Raumschiffen sowie einem der wohl legendärsten Soundtracks der Filmgeschichte. Allerdings merkt man, dass die Bässe einmal mehr geringfügig weniger Dynamik aufweisen als bei der Masterspur. Erhalten geblieben sind dafür die immer wieder genuschelt wirkenden Dialoge, die als solche einfach Opfer ihres Alters sind. Damals war die Synchrontechnik einfach noch weit entfernt vom heutigen Stand. Selbst der Originalton ist altersbedingt nicht vor Problemen bei der Dialogverständlichkeit gefeilt, macht aber trotzdem weiterhin den besseren Job und liefert insgesamt auch etwas mehr Dynamik bei Bass und Effekten.Über die Blu-Ray Remastered geschieht das erstmals in verlustfreiem DTS-HD MA 7.1-Format. 

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Weil die UHD für die deutsche Sprache nichts anderes als die neue Blu-Ray anbietet, bleibt hier allerhöchstens noch die Frage, wie sich denn die taufrische Dolby Atmos-Spur für den Originalton schlägt. Dort gibt es aber wie schon bei den Prequels kaum Überraschungen. Der Soundtrack von John Williams öffnet sich fast dauerpräsent über die Hights in den Raum, auch Schüsse werden immer wieder über die Höhenebene wiedergegeben, obwohl sie dort nur in den seltensten Fällen auch sinnvoll platziert wirken. Wenn aber beispielsweise der Millennium Falcon von Mos Eisley abhebt oder der Todesstern effektvoll Alderaan in seine Bestandteile zerbombt, kommt immer wieder richtig Stimmung auf. Alles in allem halten sich die Erweiterungen aber sehr in Grenzen. Hinterhertrauern muss man der zusätzlichen Ebene also nicht. 

Die Extras

Bonusmaterial sucht man bei der UHD erneut vergeblich, selbst die Blu-Ray Remastered hat lediglich die zwei bekannten Audiokommentare der Erstauflage an Bord. Alles andere findet man alleine aus Platzgründen deshalb wieder auf einer zusätzlichen Blu-Ray wieder, die allerdings kein neues Material bietet, sondern quasi alles unter einem Dach vereint, was seit den ersten DVD´s jemals an Hintergrundinformationen zum Film angeboten worden ist. Da kommt dementsprechend einiges an Spielzeit zusammen. Ob Tricks, Kostüme oder Setdesign…jeder Aspekt der Herstellung wird ausgiebig beleuchtet. Hier bleiben garantiert keine Fragen offen. Für Fans absolutes Pflichtprogramm, neue Erkenntnisse bleiben aber leider aus. 

Fazit

55957770 2311144785603906 1491509483245928448 o„Konnte man den Neuauflagen der Prequels noch guten Gewissens das Prädikat ´Besonders nutzlos´ verpassen, erscheint mit Episode IV: Eine neue Hoffnung nun endlich der langersehnte Lichtblick am Veröffentlichungshorizont. Nicht nur, dass der ursprüngliche Beginn der Saga dank neuem Master trotz etwas kontraproduktiver Nachfilterung schöner als je zuvor aussieht, auch die unnatürliche Farbgebung der alten Blu-Ray gehört endlich der Vergangenheit an. Am besten kann man das über die UHD genießen, aber auch die Blu-Ray Remastered liefert genug Verbesserungen, um ein Upgrade zu rechtfertigen. Das gilt selbst unter der Tatsache, dass man es Disney sei Dank abermals mit minimal schlechterem Ton zu tun bekommt und auch bei den Extras alles beim Alten bleibt. Sollten uns die Urfassungen der Originaltrilogie wirklich auf alle Zeiten verwehrt bleiben, stellt die Neuauflage gerade in 4K höchstwahrscheinlich über die kommenden Jahre das Maß aller Dinge dar und übertrifft sogar den Stream qualitativ um Längen. Lediglich die 1997 nachträglich hinzugefügten Computertricks wirken in dieser Form unansehnlicher als je zuvor.“

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